Zuschüsse für das Planetarium erst im kommenden Jahr

Foto: RG

Im gestrigen Ausschuss für Sport und Kultur sollte eigentlich über eine Erhörung des Zuschusses für das Stellarium Hochdahl entschieden werden, aber der Beschluss wurde vertagt.

Mit der energetischen Sanierung des Bürgerhauses, wie sie eigentlich bis vor kurzem geplant war, hätte das Stellarium, wie andere Nutzer auch, vorübergehend den Betrieb einstellen und aus dem Bürgerhaus ausziehen müssen. Für die Sanierung müsste die gesamte Technik ausgebaut und anschließend wieder eingebaut werden. Da die Personalkosten des Vereins aus den Einnahmen des Stellariums bestritten werden, stellt das den Verein vor große Finanzierungsprobleme.

Der Verein Sternwarte Neanderhöhe Hochdahl hatte sich deshalb an die Stadt gewandt und um Übernahme der Kosten gebeten. In einer Beschlussvorlage der Verwaltung sollte gestern darüber entschieden werden, dass ein Teil der Kosten in diesem Jahr an den Verein erstattet werden, aber dann kam der Bauausschuss und seit dem ist klar, dass die energetische Sanierung des Bürgerhauses nicht wie vorgesehen beginnen kann. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Antrag beziehungsweise der vorliegende Beschlussvorschlag obsolet“, teilte der erste Beigeordnete Ulrich Schwab-Bachmann mit. Nach jetzigen Erkenntnissen würden sanierungsbedingte Kosten frühestens Ende 2022 auf den Verein zukommen. Die Beschlussvorlage wurde deshalb zurückgezogen und vertagt.

Marc Hildebrand von der CDU wollte dazu noch wissen, ob man sich im Zusammenhang mit der Sanierung und dem vorübergehenden Auszug des Planetariums, schon einmal mit einer Planetariumszeltlösung befasst habe. Damit könne man vorübergehend Veranstaltungen für 40 – 50 Personen realisieren. Ulrich Schwab-Bachmann sagte zu die Möglichkeit einmal anzusprechen.

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1 Kommentar

  1. Dennoch sind im Haushalt 50.000,- für eine neue Bestuhlung und für einen neuen Boden des Planetariums eingestellt worden. Diese Arbeiten können laut Verwaltung unabhängig von der Bürgerhaus-Sanierung durchgeführt werden.

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