Erkrath in Bewegung

Symbolbild - Foto: volkan ugur / Pixabay

In kaum einem anderen Ausschuss ‚hagelt‘ es so viele Anträge, wie im Mobilitätsausschuss. Wir haben ein paar davon zusammengefasst.

Noch bevor es in die Diskussion der vorliegenden Anträge ging, teilte Bürgermeister Christoph Schultz mit, dass die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem ADFC geeignete ‚Grünpfeil‘-Standorte im Stadtgebiet prüfe, nachdem sich das neue Verkehrsschild in einer Testphase auch in Düsseldorf bereits bewährt habe. Die Information galt einer Anfrage der CDU.

Außerdem informierte die Verwaltung darüber, dass die Erneuerung der Ampelanlage an der Kreuzung Bismarckstraße / Neanderstraße nun doch deutlich länger dauere, als gedacht. Da nun von zwei Monaten die Rede ist, hat die Verwaltung den Landesbetrieb Straßen aufgefordert an der viel befahrenen Kreuzung eine Baustellenampel einzurichten. Im Ausschuss war noch unklar, wie schnell die Einrichtung erfolgt.

Um Ampeln ging es dann auch im ersten Antrag, den die BmU gestellt hatte. Ampeln sollten ‚Senioren freundlicher‘ werden. Gerade vor dem Rosenhof Hochdahl bedeutet die kurze Ampelphase für ältere Fußgänger Stress. „Dem kann ich zustimmen, würde den Kreis aber auch um die Grundschüler erweitern“, äußerte sich Sabine Habel vom ADFC. Diskutiert wurden auch Fußgängerampeln mit einer Rot-Gelb-Grün-Anzeige. Am Ende verständigte man sich auf den vorliegenden Beschlussvorschlag, der eine etwas längere Grünphase für Fußgänger vorsieht, ergänzt um die Prüfung, ob sich hierbei auch für Radfahrer Verbesserungen erzielen lassen. Einzig die FDP stimmte gegen den Antrag.

Eine Mehrheit fand sich auch für den SPD-Antrag, der eine Verkehrszählung auf der Max-Planck-Straße beinhaltete. Nachdem in der Diskussion deutlich wurde, dass die Stadt selbst ein entsprechendes Gerät besitzt, verständigte man sich auf eine Zählung jeweils über einen Zeitraum von fünf Tagen, die auch ein Wochenende beinhalten. Diese soll auch auf der südlichen Sandheider Straße erfolgen.

Einem Beschlussvorschlag der Verwaltung zum SPD-Antrag zu Mobilstationen, stimmte der Ausschuss – nachdem die Verwaltung über beantragte Förderungen informiert hatte – einstimmig zu. Auch in einigen weiteren Anträgen ging es um den Radverkehr, der im Mobilitätsausschuss eine immer größere Rolle spielt. So wurde auf Antrag der SPD die Radwegebenutzungspflicht an der Bahnstraße und Schlüterstraße bei Enthaltung der CDU aufgehoben.

Eine Mehrheit fand sich auch für den Beschluss, dass sich der Ausschuss mit einer Antwort der Kreisverwaltung zur Umwandlung einer Spur auf der Haaner Straße zum Radweg nicht einverstanden erklärt. Die Verwaltung wurde beauftragt den Kreis aufzufordern bis Mitte September eine Perspektive aufzuzeigen.

Diskussionen gab es zum Antrag der FDP für eine Schnellbuslinie Erkrath – Ratingen – Düsseldorf. Aus Sicht vieler Ausschussmitglieder ist die Verbindung nach Düsseldorf gut und kein Kreisthema, die Verbindung Erkrath – Ratingen hingegen wäre prüfenswert. So fiel dann auch der Beschluss aus, dem der Ausschuss mehrheitlich zustimmte. Das Thema wird also erst einmal mit dem Kreis geprüft.

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