Weihnachtsdorf mit viel Liebe zum Detail

Foto: Ria Garcia

Gestern Abend hat das SSV Weihnachtsdorf im Toni-Turek-Stadion zum achten Mal seine Tore für Besucher geöffnet.

Ein Tor gibt es in diesem Jahr wirklich. Oder vielleicht sollte ich besser schreiben einen “Eingangsbogen” oder “Eingangstunnel”. Jedenfalls lädt der Eingang festlich dekoriert und beleuchtet zum Eintreten ein. Die Liebe zum weihnachtlichen Detail lobte Bürgermeister Christoph Schultz bei der Eröffnung und merkte an, die hier für Groß und Klein nichts fehlt. Auch Christian Untrieser hatte es sich zur Eröffnung nicht nehmen lassen, das Weihnachtsdorf zu besuchen. Das Wetter meinte es dann auch erst einmal gut mit dem SSV Weihnachtsdorf. Nachdem es den ganzen Tag über geregnet hatte, war es zur offiziellen Eröffnung trocken.

“Mindestens einen Tag regnet es zum Weihnachtsdorf in jedem Jahr”, verrät mir Ursula Eltgen lachend, die bereits zum siebten Mal mit einem Stand mit geschmackvoll dezenter Weihnachtsdeko dabei ist. Damit ist sie zwar nicht von Anfang an dabei, denn das Weihnachtsdorf wird inzwischen seit acht Jahren veranstaltet, aber sie ist sozusagen ein alter (Weihnachts-)Hase. “Wir sind wetterfest”, ergänzt Eltgen und merkt an, dass es tatsächlich auch in einem Jahr geschneit habe, statt zu regnen.

Die Stimmung ist zur Eröffnung gut. Auch bei Ursula Eltgen. Wer “Last Minute” noch ein Geschenk oder Mitbringsel zur Feier sucht, wird im Weihnachtsdorf des SSV fündig. Nicht nur bei Ursula Eltgen. Ein paar Schritte weiter kann man noch T-Shirts und Caps von “Vierzig 699 – Aus Liebe zur Heimat” und damit aus Erkrath, erwerben. Und dann ist da auch noch Monikas Marmelade Stübchen, in dem es neben Marmelade jede Menge Handgearbeitetes gibt.

Vor allem gibt es im SSV Weihnachtsdorf aber viel Weihnachtsstimmung, Spaß und musikalische Unterhaltung und jede Menge Gaumenfreuden. Alles natürlich für die großen und kleinen Besucher. Für letztere ist die kleine “Eisenbahn” der absolute Renner. Aber die “Kleinen”, haben sich durchaus selbst etwas ausgedacht. Da waren doch gestern Abend zwei kleine Gespenster mit Masken unterwegs, die mir einen Schreck einjagen wollten …

Wer am Wochenende keine Lust hat in der heimischen Küche zu kochen, kann getrost darauf verzichten. Im Weihnachtsdorf gibt es Flammkuchen und Raclette am Stand des Tennisclub Blau-Weiß Erkrath. Und es gibt Maronen, Crepes, Spießbraten, Gulaschsuppe und für die Kleinen Chicken Nuggets und Pommes. Für die Liebhaber guter deutscher Hausmannskost gibt es sogar frischen Grünkohl mit Mettwurst. Nicht von Oma, sondern von den jungen Standbetreibern Sabrina Dahrendorff und Maximilian Budek. “Wir haben fast zehn Stunden für die Vorbereitungen in der Küche gestanden”, verraten die Beiden. Müde sehen sie trotzdem nicht aus. Eher gut gelaunt und den Grünkohl sollte man unbedingt probieren. Ein echter Geheimtipp. Wer sich eigene Behältnisse mitbringt, kann sich auch ein paar Portionen zum Einfrieren mit nach Hause nehmen. Zum Naschen gibt es dann auch noch Lebkuchenherzen und andere Leckereien.

Und natürlich gibt es Glühwein und Bier und eine Menge für Sonderwünsche. Wie Lumumba, warmen Whiskey, Weihnachtsgin, sogar die Schneebällchen, die die Nachbarn aus Mettmann als ihre Erfindung beanspruchen, gibt es hier. Und wer auf’s Auto nicht verzichten kann, kann auch einen heißen Kakao trinken.

Morgen öffnet das Weihnachtsdorf um 11 “sein Tor” und hält es bis um 23 Uhr geöffnet. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall. Noch schöner ist es wahrscheinlich in der Dämmerung und Abends, wenn die ganze Lichterpracht zum Vorschein kommt. In diesem Jahr hängt hoch über dem Platz sogar “der Stern von Bethlehem”. Und die Musik ist mal weihnachtlich und mal “fetzig”. Ein Besuch lohnt sich. Auch am Sonntag noch. Dann ist das Weihnachtsdorf noch einmal von 13 bis 21 Uhr geöffnet.

Update: Das Weihnachtsdorf hatte am Sonntag offiziell bis 19.30 Uhr geöffnet.

Fotos: Ria Garcia


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1 Kommentar

  1. Ich habe nur den roten Teppich vermisst.
    Ansonsten an die Macher: ein toller Weihnachtsmarkt. Weiter so, auch wenn das Wetter nicht so ist wie es sein könnte.
    Also einen schönen 3. Advent, und bis 2020.

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