“Wegsperren oder was?”

Das ökumenische Bildungswerk lädt zur Diskussion mit Prof. Dr. Philipp Walkenhorst Foto: pixabay.com/PublicDomainPictures

Prof. Dr. Philipp Walkenhorst studierte Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und promivierte an der Universität Dortmund. Von 2006 bis 2019 war er Professor für Erziehungshilfe und soziale Arbeit an der Universität zu Köln. Er befasst sich mit dem Phänomen des politischen Extremismus sowie der Straffälligkeit junger Menschen und den pädagogischen Förderungsmöglichkeiten im Strafvollzug und leitet derzeit ein Forschungsprojekt zum Thema „Individualpädagogische Auslandsmaßnahmen bei schwer erreichbaren Jugendlichen“.

Was sich komplex anhört, ist im Kern leicht verständlich. Wie geht man mit straffällig gewordenen Jugendlichen, nicht zuletzt jene mit Migrationshintergrund, um? Das ökumenische Bildungswerk Hochdahl lädt am 21. November um 20 Uhr zu seiner dritten Veranstaltung des Winterhalbjahres in die Räume des evangelischen Gemeindezentrums Sandheide (Hans-Sachs-Weg 1) ein. Dozent Prof. Dr. Philipp Walkenhorst wird unter dem Motto „Wegsperren oder was?“ wirksame Förderansätze sowie einige überraschende Erkenntnisse vorstellen.

„Denn straffällige junge Menschen, nicht zuletzt auch solche mit Migrationshintergrund, stehen immer wieder im Brennpunkt öffentlicher Diskussionen“, erläutert das Bildungswerk in seinem Veranstaltungsflyer. „Bilder des „immer mehr“ und „immer schlimmer“ und der Ruf nach härteren Strafen ist häufig eine Konstante in dieser Debatte.“ In dem Vortrag werden die Bedingungen für die Kriminalität junger Menschen und die Problematik der Jugend-Haftstrafen auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse näher beleuchtet und es werden einige vielleicht überraschende Reformansätze diskutiert.

Die Veranstaltung wird voraussichtlich von 20- 22 Uhr stattfinden. Die Teilnahme kostenlos.


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