Virusmutationen auch im Kreis Mettmann

Symbolbild: Alexandra Koch / Pixabay

Aufgetretene Virusmutationen machen nicht nur den Virologen Sorgen.

In der Nachbarstadt Düsseldorf hat sich, nach Bericht des WDR, ausgerechnet ein Obdachloser mit der britischen Virusmutation infiziert. Der Infizierte hatte vorab in einer Notunterkunft mit 75 Obdachlosen übernachtet, heißt es in dem Bericht. 16 Kontaktpersonen konnten bereits in Quarantäne geschickt werden. Nach 13 weiteren wird mit Hilfe von Street-Workern noch gesucht.

In Anbetracht der nahenden Unwetterlage wäre den Betroffenen Obdachlosen zu wünschen, dass dieser unglückliche Umstand zumindest dazu führt, dass sie in den kommenden Tagen in Quarantäne sicher und warm untergebracht sind.

Dieser Fall in Düsseldorf zeigt aber auch auf, wie schnell – bei Auftreten einer der Virusmutationen – das Infektionsgeschehen eine ungünstige Wende nehmen kann. Werden die Kontakte nicht schnell genug angetroffen und in Quarantäne geschickt, droht eine schnelle Ausbreitung der Mutation.

Auch der Kreis Mettmann meldet heute in sieben von zehn Städten das Auftreten einer Mutation. 15 Infizierte sind davon bisher nachgewiesen betroffen. In Erkrath, Mettmann und Wülfrath sind noch keine Fälle bekannt, aber offensichtlich ist man auch im Kreis Mettmann in Alarmbereitschaft. Aktuell wird jeder PCR-Test auch auf Mutationen untersucht, wie der Kreis heute meldet.

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