Virtuelle Wahlparty

Während andere sich irgendwo ein Plätzchen auf einer Terrasse oder im Freien gesichert hatten, traf sich die FDP – ganz wie in den letzten Monaten Corona geschuldet – auch zur Wahlparty virtuell.

Die Feierlaune war ein wenig verhalten. In Fraktionsstärke in den Rat einzuziehen ist gelungen, aber das Ergebnis war niedriger als erwartet. “Wir hätten damit gerechnet, dass wir mit vier Leuten in den Rat einziehen”, sagt Spitzenkandidat Ralf Lenger. Die FDP hat versucht das Ergebnis zu analysieren, eine wirkliche Erklärung haben sie noch nicht dafür.

Mit Ralf Lenger und vor allem mit Leonard Kern-Wagner hat die FDP einen Generationenwechsel vollzogen und im Wahlprogramm, aus ihrer Sicht, zukunftsorientierte Themen aufgegriffen. “Wir werden als Fraktion kontinuierlich unser Wahlprogramm abarbeiten und vor allem das Gespräch mit Bürgern und Vereinen suchen”, kündigt Lenger an. Dabei steht auch die Erweiterung des Neanderbads oben auf der Agenda. “Hier möchten wir vor allem mit den Vereinen ins Gespräch gehen und Bedarfe erfassen.”

Auch mit anderen Parteien will man das Gespräch vertiefen und themenorientierte Zusammenarbeit eruieren. “Es wäre wirklich schön, wenn Diskussionen in Ausschüssen und Rat künftig sachlicher geführt werden können”, wünscht sich Lenger eine Änderung der Diskussionskultur.

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