Verkehrskontrollen zu Weiberfastnacht

Kreispolizeibehörde

Symbolbild

Kaum Alkohol- oder Drogenverstöße – viele Bußgelder wegen “Handy am Steuer”

Wie die Kreispolizeibehörde Mettmann bereits im Vorfeld ankündigte, hat die Polizei unter Einbeziehung starker Kräfte am Altweiberdonnerstag (11. Februar 2021) ihre Präsenz sichtbar erhöht, um Verkehrskontrollen durchzuführen und die Einhaltung der Corona-Schutzverordnung zu überprüfen.

Die Bilanz der Polizei zu diesem Einsatz fällt insgesamt positiv aus:

So wurden während des Schwerpunkteinsatzes keine großen Partys oder andere gröberen Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung festgestellt. Auch im Bereich der Verkehrskontrollen fällt das Fazit der Polizei gut aus. Im Kontrollzeitraum zwischen 12 Uhr mittags und 20 Uhr abends stellte die Polizei im gesamten Kreisgebiet insgesamt 58 Verstöße fest – darunter nur zwei Verstöße wegen Alkohol oder Drogen am Steuer. Acht Mal mussten die Beamten Geschwindigkeitsverstöße mit einem Verwarngeld ahnden, hinzu kamen sechs nicht angeschnallte Autofahrer und vereinzelte Verstöße beim Abbiegen sowie wegen des Missachtens der Vorfahrtsregeln.

Die meisten Verstöße – insgesamt 18 – stellten die Polizeibeamten bei ihren Kontrollen im Bereich “Ablenkung am Steuer” fest, insbesondere, weil die Autofahrer und Autofahrerinnen während der Fahrt mit dem Handy telefoniert hatten. Diese Verstöße wurden mit der Einleitung eines Ordnungswidrigkeiten-Verfahrens geahndet. Auf die Fahrzeugführer warten jeweils ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Den richtigen “Riecher” bewiesen die Polizeibeamten bei einer Verkehrskontrolle in Wülfrath. Hier stellten die Polizisten im Wagen eines 28-jährigen Wülfrathers über 400 Gramm Marihuana sicher. Wie sich bei Ermittlungen herausstellte, gehörte das Cannabis seinem Beifahrer, einem 37-jährigen Wülfrather. Dies hatte neben der Einleitung eines Strafverfahrens auch eine anschließende Wohnungsdurchsuchung bei dem 37-Jährigen zu Folge, worüber die Kreispolizeibehörde Mettmann noch in einer eigenen Pressemeldung berichten wird. Hierbei wurde weiteres Betäubungsmittel sichergestellt.

Die Kreispolizeibehörde Mettmann wird trotz der Erfahrungen des “ruhigen Altweiberdonnerstags” auch am Rosenmontag (15. Februar 2021) ihre Präsenz im Kreis Mettmann erhöhen und erneut Verkehrsteilnehmer kontrollieren und die Einhaltung der Corona-Schutzverordnung überwachen.

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