Urlaubszeit = Einbruchszeit?

Kreispolizeibehörde Mettmann

Udo Wilke (links) und Lars Hannappel beraten zum Thema Einbruchschutz./ Foto: Kreispolizeibehörde Mettmann

Wenn die Koffer gepackt werden, mischt sich die Vorfreude auf den Urlaub bei vielen Bürgerinnen und Bürgern mit der Sorge um die eigenen vier Wände während der Abwesenheit. Denn Urlaubszeit ist ja schließlich Einbruchszeit. Oder etwa nicht?

Das stimmt nur zum Teil. Auf der einen Seite können die Täter natürlich leichter erkennen, ob jemand zu Hause ist oder nicht. Auf der anderen Seite spielt sich das Leben in der Nachbarschaft im Sommer auch eher draußen ab, sodass fremde Personen in Nachbars Garten schneller auffallen. Auch Überwachungskamera und Alarmanlage gaukeln leider viel zu oft eine falsche Sicherheit vor. Denn der Einbruch an sich wird dadurch nicht verhindert. Daher empfehlen die Einbruchschutz-Experten der Kreispolizeibehörde Mettmann: „Mechanik vor Elektronik.“

„Elektronische Überwachungssysteme und Alarmanlagen können durchaus eine sinnvolle Ergänzung sein. Die eigentliche Einbruchsdauer hinauszögern, kann aber nur mechanischer Einbruchschutz. Die ersten 30 Sekunden sind entscheidend: Braucht der Täter zu lange, um ein Fenster oder eine Türe aufzuhebeln, wird er davon ablassen. Die Gefahr, entdeckt zu werden, steigt mit der Zeit, die voranschreitet“, erläutert Kriminalhauptkommissar Udo Wilke.

Diese und weitere aktuelle Tipps der Kreispolizeibehörde Mettmann zum Thema Einbruchschutz finden Sie hier: https://t1p.de/kpb-mettmann-einbruchschutz. Die kriminalpolizeilichen Berater des Kriminalkommissariats Kriminalprävention/ Opferschutz in Hilden, Lars Hannappel und Udo Wilke, beraten Bürgerinnen und Bürger kostenlos zum Thema Einbruchschutz. Einen Termin können Interessierte unter der Telefonnummer 02104 982-7777 oder per Mail an einbruchschutz.mettmann@polizei.nrw.de vereinbaren.

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