Quartiersbüro: Anlaufstelle in der Sandheide

Julia Zinn und Saskia Goebel sind Quartiersmanagerinnen in der Sandheide Foto: Tanja Bamme

Das Quartiersbüro auf dem Sandheider Markt ist eine zentrale Anlaufstelle für die Bewohner der Sandheide. Die beiden Quartiersmanagerinnen Saskia Goebel und Julia Zinn nehmen sich gerne den Anliegen der Menschen an und helfen bei ganz unterschiedlichen Anliegen.

Im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt Sandheide“ eröffnen sich für die Bewohner schließlich ganz neue Möglichkeiten. Ideen können umgesetzt und durch den Verfügungsfonds des Projektes sogar finanziellen unterstützt werden. Was es damit genau auf sich hat, erklärt Saskia Goebel gerne in einem persönlichen Gespräch. Jeden Montag trifft man die engagierte Quartiersmanagerin in der Zeit von 11- 17 Uhr im Büro an. Auch über die städtebaulichen Maßnahmen des umfangreichen Projekts können sich Interessierte bei ihr informieren. Ein weiterer Pluspunkt: Die Förderung von Fassaden und Wohnumfeld. Diese Investition kann für Eigentümer schnell mehrere tausend Euro kosten. Wie diese von dem attraktiven Angebot profitieren können, verrät Saskia Goebel ebenfalls.

Julia Zinn hingegen unterstützt mit ihrer Arbeit primär die sozialen Angebote des Stadtteils. Durch die gute Vernetzung mit Vereinen, Organisationen aber auch der Stadtverwaltung, kann die Quartiersmanagerin Hilfe auf kurzen Arbeitswegen anbieten. Unterstützung im Alltag einer jungen Mutter oder Nachhilfe für den jüngsten Spross lassen sich mit ihrer Hilfe schnell in die Tat umsetzen. Julia Zinn ist jeweils dienstags von 9-17 Uhr vor Ort.

Das Quartiersbüro wird mittwochs und freitags, jeweils von 8-12 Uhr, auch von Fatima Assila genutzt. Die Beraterin bietet Unterstützung bei schulischen Themen in Bezug auf die Grundschule Sandheide.

“Wir sind auch in der Corona-Zeit da!”

Dass auf Grund der anhaltenden Corona-Pandemie auch der Zulauf im Quartiersbüro abgenommen hat, dessen sind sich die beiden jungen Frauen sicher. Und auch die Hemmschwelle scheint für viele Bewohner noch immer groß zu sein. Dabei bietet das Duo Hilfe auf ganz niederschwellige Weise an. Die Galerie der Sandheider Gesichter im Schaufenster des Büros und Caféstühle im Außenbereich sollen die Menschen zum Verweilen einladen. „Das Themenfeld der Sozialen Stadt Sandheide ist für viele Menschen sehr komplex. Und letztlich kann man bei uns nichts Haptisches erwerben, sondern bekommt Unterstützung und Informationen“, so Saskia Goebel, die sich immer über interessierte Besucher freut und auch das Netzwerk mit den umliegenden Vereinen und Organisationen pflegt. Da der Sandheider Markt jedoch nicht mehr als Nahversorgungszentrum dient, ist auch der Durchlauf geringer geworden. Diesem Zustand soll mit attraktiven Angeboten entgegengewirkt werden. Wie diese in der Zukunft aussehen, könnt ihr hier nachlesen.


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