Omas gegen Rechts setzen Zeichen

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Mahnwache am Gedenkzeichen für die 145 bekannten NS-Opfer im Kreis Mettmann. Foto: Omas gegen Rechts

Zum internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2021 haben auch die Omas gegen Rechts eine Mahnwache abgehalten.

Am vergangenen Samstag war der internationale Tag gegen Rassismus. Dieser wurde sechs Jahre nach dem Massaker von Sharpville im März 1960 von der UN am 21. März ausgerufen und wird seit dem von vielen Aktionen zur Beseitigung von rassistischer Diskriminierung Jahr für Jahr begangen und von vielen Aktionen begleitet.

“Auch bei uns ist Rassismus in vielen Erscheinungsformen immer noch allgegenwärtig. Darauf wollten die Omas gegen Rechts aufmerksam machen”, sagen die Initiatorinnen. Mit einer Mahnwache im Neanderthal rund die gläserne Gedenktafel in Menschengestalt, die an die 145 bekannten Opfer der NS-Zeit im Kreis Mettmann erinnert, haben die Omas Gegen Rechts mit Plakaten und Bannern Statements gegen Rassismus gesetzt.

“Rassismus ist keine Alternative“ sagen sie und betonen, dass „NIE WIEDER“ immer noch Gültigkeit hat. Andere Slogans lauteten: „Unsere Rasse heißt Mensch“ oder „Wir nehmen Rassismus persönlich“.

Infos zu den Omas gegen Rechts:
Gegründet wurden die Omas gegen Rechts in Deutschland Anfang 2018. Inzwischen haben sich über 100 Regionalgruppen in Deutschland zusammen gefunden. Sie engagieren sich für Demokratie und Menschenwürde, für Gleichberechtigung und ein sozial gerechtes Miteinander. Das Aktionsbündnis der Omas gegen Rechts im Kreis Mettmann entstand im März 2019 und hat auch kreisweit schon mit diversen Aktionen Zeichen gesetzt.
Kontakt zu den Omas gegen Rechts Kreis Mettmann: omasgegenrechts.me@gmail.com

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