Neuausrichtung bei der IHK

IHK Düsseldorf

Symbolbild Achtung: Geralt/ Pixabay

Die Industrie- und Handelskammer Düsseldorf richtet Arbeit im Kreis Mettmann neu aus.

„Insbesondere jetzt, wo es bei vielen Unternehmen ums Überleben geht, gehört es zu unseren vordringlichsten Aufgaben als IHK, den Belangen der ortsansässigen Wirtschaft bei Kommunalpolitik und -verwaltung Gehör zu verschaffen. Hier werden wir zunächst den Dialog mit den Ratsfraktionen und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern suchen“, erklärt Tina Schmidt, Branchenbeauftragte Kreis Mettmann und zuständig für die Unternehmen in Erkrath, Hilden, Langenfeld, Monheim am Rhein und Ratingen. Die Neuausrichtung der Arbeit im Kreis Mettmann ist die konsequente Weiterentwicklung der IHK-Aktivitäten im Vorfeld der Kommunalwahl 2020. Höhepunkt waren die Wahlarenen mit insgesamt 42 (Ober)Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten. “Das, was dort gesagt wurde, nehmen wir sehr ernst, denn viele der Kandidatinnen und Kandidaten sitzen nun im Stadtrat“, so Marcus Stimler, Leiter der IHK-Zweigstelle in Velbert und Ansprechpartner für die Städte Haan, Heiligenhaus, Mettmann, Velbert und Wülfrath. „Darüber hinaus wollen unsere Regionalausschüsse politischer werden. Die Unternehmerinnen und Unternehmer wollen sich mit ihrer Expertise stärker einbringen, um sich für den Standort einzusetzen.“ 

Ganz oben auf der Agenda der Unternehmen sehen Schmitz und Stimler die Themen Umgang mit den Auswirkungen der Pandemie, Verkehr und Mobilität, Gewerbe- und Bestandsflächenentwicklung sowie die durch Corona beschleunigte Digitalisierung. „Dabei sind die regionalen Unterschiede teilweise groß. Unser Ziel ist es jedoch, davon unabhängig gute Rahmenbedingungen für die Unternehmen zu schaffen“, so Schmidt.  

Corona trifft Wirtschaft und Kommunen gleichermaßen. Die Ausgaben stehen auf dem Prüfstand, denn die Auswirkungen der Pandemie reißen teilweise große Löcher in die städtischen Haushalte. Dennoch gelte es, gerade jetzt die Steuerlast für die Unternehmen so gering wie möglich zu halten. Besonders hart getroffen seien der Einzelhandel und die Gastronomie, was wiederum Auswirkungen auf die Entwicklung der Innenstädte habe. Hier seien besondere Anstrengungen erforderlich, um sie fit für die Zukunft zu machen. 

Jenseits der „Aufräumarbeiten“ nach Corona sehen Tina Schmidt und Marcus Stimler eine große Aufgabe darin, vorhandene Gewerbeflächen zukunftsfähig zu gestalten. “Wir freuen uns, dass das Thema Bestandsentwicklung von den meisten Kommunen positiv aufgenommen wurde. Denn das ist ein dickes Brett, dass wir gemeinsam bohren müssen,“ so Schmidt und Stimler abschließend. 

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