Luftreiniger für Schulen wurden bestellt

Symbolbild Viren Klassenzimmer Luftreiniger/ Alexandra_Koch- Pixabay

15 Klassenzimmer am Gymnasium Hochdahl sowie die Turnhalle des Schulzentrums in Alt Erkrath sollen zeitnah mit Luftreinigungsgeräten ausgestattet werden.

Dafür haben sich die Mitglieder des gestrigen Schulausschusses einstimmig bei den Haushaltsplanberatungen ausgesprochen. 61.000 Euro sollen die insgesamt vier verschiedenen Gerätetypen kosten. „Wir sind positiv überrascht, weil wir eigentlich mit einer höheren Summe gerechnet haben“, gibt Sozialdezernent Ulrich Schwab-Bachmann wieder. 171.000 Euro rief die Verwaltung zunächst im Haushaltsplan auf, nicht zuletzt um die Förderrichtlinien des Landes für die Anschaffung solcher Geräte zu erfüllen. Das Gutachten der zuständigen Fachfirma kam abschließend jedoch auf ein anderes Ergebnis, das ein Ersparnis von 110.000 Euro zur Folge hat.

Die Räumlichkeiten, die demnächst ein solches Luftreinigungsgerät erhalten (darunter auch das Lehrerzimmer des Gymnasiums Hochdahl), können allesamt nicht ausreichend durch Fenster- oder Türöffnungen gelüftet werden. Überprüft wurden alle Schulen, die schlechte Lüftungsbedingungen in ihren Schulklassen vorweisen. Am Gymnasium Hochdahl kam die Fachfirma insgesamt auf 15 Räume, die keine ausreichende Lüftung garantieren können. Ebenso ist die Turnhalle am Schulzentrum Alt Erkrath, die demnächst im Zuge des Gymnasiumneubaus abgerissen werden soll, in das Gutachten mit aufgenommen worden.

„Wir befinden uns derzeit in der Auftragsabwicklung und hoffen, dass die Geräte installiert wurden, wenn der Präsenzunterricht an den Schulen wieder startet“, so Schwab-Bachmann.

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1 Kommentar

  1. Rückblick in der “Bildungs-Spar-Republik”:

    https://www.news4teachers.de/2020/08/gebauer-luftfilter-fuer-klassenraeume-waeren-gut-sind-aber-zu-teuer/

    Betriebswirtschaftlich dumm. Volkswirtschaftlich dumm. Wenn man die Ausfallzeiten bei Lehrern, Schülern sowie weitere Folgekosten ebenfalls berechnet (Opportunitätskosten).

    Reaktionäre Politik diesmal von der “Wirtschaftskompetenz”-FDP. Zumindest dort würde man erwarten, dass Probleme zunächst mit modernster Technologie gelöst werden.

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