IHK-Umfrage zu Homeoffice

IHK Düsseldorf

Symbolbild - Foto: Lukas Bieri / Pixabay

Homeoffice bleibt auf Dauer wichtig für Unternehmen 

In der Pandemie machen viele Unternehmen Erfahrungen mit Homeoffice und mobilem Arbeiten. Von März bis Mai waren laut einer Umfrage der IHK Düsseldorf bei über 500 Mitgliedsunternehmen rund 53 Prozent der Beschäftigten in Düsseldorf und im Kreis Mettmann im Homeoffice.  

Während die Zahl im Sommer auf 39 Prozent zunächst zurückging, stieg sie im zweiten Lockdown wieder auf 46 Prozent. „Das sind rund 30 Prozent mehr als noch vor Corona“, stellt Thomas Vieten, Verkehrsreferent der IHK Düsseldorf, fest. „Die von uns befragten Unternehmen geben an, dass nach Corona etwa 28 Prozent der Beschäftigten weiter von zu Hause aus arbeiten werden. Das ist ein guter Wert, denn der Anteil würde im Vergleich zur vor-Corona-Zeit um etwa zwölf Prozent steigen.“ Homeoffice biete erhebliche Vorteile, etwa bei der Verringerung des Verkehrsaufkommens oder der Arbeitszufriedenheit, und sei, so Vieten, nach Angaben der Unternehmen bei bis zu 60 Prozent der Beschäftigten im IHK-Bezirk grundsätzlich möglich. Daher würden die Mitarbeiter in rund 75 Prozent der befragten Unternehmen Homeoffice auch verstärkt nachfragen.  

Es gebe allerdings auch Herausforderungen, die es zu meistern gelte. Etwa bei der technischen Ausstattung oder Breitbandverfügbarkeit zu Hause. „Außerdem befürchten viele der Befragten Einbußen beim Teamwork, bei der Kommunikation oder der Effizienz“, fasst Vieten die Kernergebnisse der Umfrage zusammen. „Arbeiten im Homeoffice will gelernt sein. Hier müssen Unternehmen vorbeugen und gemeinsam mit Mitarbeitern und Führungskräften Konzepte für die neue Zusammenarbeit entwickeln. Dafür gibt es auch spezielle Beratungs- und Weiterbildungsangebote.“ 

Die IHK bietet etwa die HR-Sprechstunde an, die sich auch mit dem Thema Homeoffice beschäftigt. Termine können online unter www.duesseldorf.ihk.de, Webcode 4676558, gebucht werden. 

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1 Kommentar

  1. Homeoffice ist im Analogland schwierig (Videokonferenzen besser vermeiden), solange Mieter auch weiterhin keinen Rechtsanspruch auf Glasfaser bis in die Wohnung erhalten oder Eigentümer zur Modernisierung nicht gesetzlich verpflichtet werden.

    Die Digitalisierung weiß die vergreiste Kupferkabel-GroKo seit 15 Jahren erfolgreich zu unterdrücken, ganz egal ob Zuhause, an unseren Schulen oder den Supermarktkassen (kein Verbraucherrecht auf bargeldfreie Zahlung). Deutschland. Bummelletzter.

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