Großer Andrang bei Fahrradcodieraktion und Fahrsicherheitstraining

Kreispolizeibehörde Mettmann

67 Beratungsgespräche führte die Polizei am PanoramaRadweg./ Foto: Kreispolizei Mettmann

Die Sicherheit von Rad- und Pedelecfahrerinnen und -fahrern liegt der Polizei besonders auf dem Herzen. Daher nimmt die Polizei NRW unter dem Motto „stay alive and save lives“ an der europaweiten Verkehrssicherheitsaktion „ROADPOL Safety Days“ teil.

Im Rahmen der Aktionswoche vom 16. bis zum 22. September 2021 beteiligt sich hieran auch die Kreispolizeibehörde Mettmann. Am vergangenen Wochenende setzte die Polizei dabei neben Schwerpunktkontrollen im Straßenverkehr insbesondere auf Präventionsangebote für Zweiradfahrerinnen und Zweiradfahrer.

Gut frequentiert war zum Beispiel der Info-Stand der Polizei auf dem PanoramaRadweg in Heiligenhaus am vergangenen Freitag (17. September 2021). Hier führten die Expertinnen und Experten der Verkehrsunfallprävention im Zeitraum von 14 Uhr bis 18 Uhr insgesamt 67 Beratungsgespräche mit vorbeiradelnden Radfahrerinnen und Radfahrern, aber auch mit Fußgängerinnen und Fußgängern. „Unsere Gespräche dienten vor allem der Aufklärung: Denn viele wissen nicht, dass es sich bei dem PanoramaRadweg, trotz des Namens, nicht um einen Radschnellweg handelt, sondern dass es sich um einen gemeinsamen Fuß- und Radweg handelt. Hier können wir Unfälle nur vermeiden, indem alle aufeinander Rücksicht nehmen“, erklärt Polizeihauptkommissarin Saskia Pletsch von der Verkehrsunfallprävention.

Pedelecfahrerinnen und Pedelecfahrer standen auch am Sonntag (19. September 2021) im Fokus der Polizei – und zwar beim Fahrsicherheitstraining in Monheim am Rhein. Ein Dutzend Menschen hatte sich für ein solches Training mit Polizeihauptkommissarin Katja Lindemann und Polizeihauptkommissar Jens Jaraczewski-Kuhlen angemeldet. „Leider haben wir mit dem Boom der Pedelecs in den vergangenen Jahren auch einen enormen Anstieg der Alleinunfälle mit elektrisch unterstützten Fahrrädern zu vermelden. Viele Menschen unterschätzen die Geschwindigkeit und das Fahrverhalten der Räder – insbesondere dann, wenn sie selbst schon lange nicht mehr Rad gefahren sind“, sagt Katja Lindemann. Genau hier setzen die Fahrsicherheitstrainings an – die Teilnehmenden lernen den Umgang mit dem Pedelec und bekommen wertvolle Tipps rund um das Handling und die Technik.

Ebenfalls einen starken Andrang gab es am Sonntag bei der Fahrrad-Codieraktion der Polizei vor dem Monheimer Rathaus: Im Zeitraum von 10 bis 13 Uhr codierten die Expertinnen und Experten der Kriminalprävention dort insgesamt 61 Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs. „Hinzu kamen etliche Beratungsgespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern. Hier konnten wir viele Tipps rund um das sichere Fahrradschloss oder weitere Möglichkeiten des Diebstahlschutzes geben“, so Kriminalhauptkommissar Bernd Hildebrand.

Zusätzliche Präsenz zu den Info-Ständen in Heiligenhaus und Monheim zeigte die Polizei auch im Rahmen von schwerpunktmäßigen Verkehrskontrollen im gesamten Kreisgebiet. Hierbei mussten insgesamt 87 Verstöße von Rad- und Pedelecfahrerinnen und -fahrern, aber auch von Autofahrerinnen und Autofahrern, geahndet werden.

  • Anzeige
  • Anzeige

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*