Dreigestirn stürmt Herzen

Das Johanniter Dreigestirn.Marion Wippermann, Gabi Gründker und Gudrun Weber (v.l.n.r.) Foto: RG

Karneval im Johanniter Haus. Die größte Attraktion war am vergangenen Samstag das Johanniter Dreigestirn.

Pünktlich um 14.11 Uhr ging es mit “Wenn dat Trömmelsche jeht” los und sorgte dann mit Humba huba tätära so richtig für die erste Stimmung unter den Gästen, die natürlich alle kostümiert erschienen waren. Die Begegnungsstätte im Johanniter Haus war fast bis auf den letzten Platz gefüllt und die Stimmung war so richtig karnevalistisch.

Während die Gäste es sich bei Kaffee und Kuchen oder Kaltgetränken und Fingerfood gut gehen ließen, marschierte dann das Johanniter Dreigestirn, bestehend aus Gudrun Weber, Gabi Gründker und Marion Wippermann, ein und die Stimmung steigerte sich langsam auf den Höhepunkt.

Mit ausgefeilter Rede und kleinen Pannen, da fehlte das Blatt Nummer sieben und man wollte schon improvisieren, was die drei zugegebener Maßen, perfekt beherrschten, da war es plötzlich dennoch da. Aber das Dreigestirn war einfach auch so authentisch herzlich present, dass alles dazugehörend erschien. Und mit der Gesangseinlage hatten sie dann eh alle Herzen gewonnen …

Das Dreigestirn schwebt durch den Saal, um ‘Ersatzbützkes’ zu verteilen. Foto: RG

Zum Abschluss erzählten sie dann noch die Geschichte mit den Bützchen (Küsschen), die sie vorher fleißig trainiert hatten. “Aber leider, leider, leider kam der Corona-Virus ins Spiel”, bedauerten die Drei. “Aber ein Küsschen gibbet dennoch, jetzt aber eben ein Ferrero-Küsschen”, trösteten sie die Gäste und schwebten durch die Menge, um eben diese zu verteilen. Zum Abschluss gab es dann ein kräftiges ‘Hochdahl – Helau’, ‘Johanniter – Helau’, ‘Karneval – Helau’ und ‘Johanniter Dreigestirn – Helau’.

Nach dem Dreigestirn marschierte das Kinderprinzenpaar von Unterbach mit den Tanzgarden Rot–Weiß, Weiß-Rot und dem Jugenelferrat ein und legte eine flotte Sohle auf’s Parkett. “Ich wundere mich, dass die Jungs in dem Alter sich trauen zu tanzen”, merkt eine der älteren Besucherinnen an. Das hätte es in ihrer Jugend wahrscheinlich nicht gegeben.

Das Kinderprizenpaar von Unterbach mit Gefolge. Foto: RG
Die Tanzgarde Rot-Weiß. Foto: RG
Die Tanzgarde Weiß-Rot. Foto: RG

Nach den Tanzeinlagen der Unterbacher kam natürlich auch noch das zauberhafte Unterbacher Kinderprinzenpaar zu Wort, dass Orden verteilte und gleich auch selbst ‘naschbare Orden’ erhielt.

Auf die Unterbacher folgten zwischen Schunkelrunden ein Reisebürosketch und das ‘Wasserballet’ mit Sinkronschwimmen, zudem das Dreigestirn noch einmal die Rollen tauschen musste. Den Abschluss bildeten am Samstagnachmittag dann die Rheinsternchen.

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