CDU fordert Bahnen für Nichtschwimmer

CDU Erkrath

Symbolbild Schwimmen: Pixabay, adrit1

Aufgrund der Pandemie und des damit verbundenen Lockdown endete der Schwimmunterricht der Klasse 3 der GGS Erkrath, Standort Düsselstraße, bereits nach zwei Stunden im Neanderbad. Kinder, Eltern und Lehrerin haben dies sehr bedauert, aber zu dem damaligen Zeitpunkt war es nicht anders möglich.

Das Thema „Schwimmen lernen“ beschäftigte im Sommer dann auch den Ausschuss für Sport und Kultur und nachfolgend auch den Stadtrat. Auf Initiative der Ratsmitglieder Julia Götte und Marc Hildebrand wurde hier u.a. beschlossen, dass die Stadt mit den Stadtwerken über eine Ausweitung der Bahnenkapazitäten nach den Sommerferien spricht, so dass möglichst viele Kinder schwimmen lernen können. Viele Badeunfälle, auch im Sommer 21, haben deutlich gemacht, wie lebenswichtig dies ist.

Nun teilte der Bürgermeister im letzten Haupt- und Finanzausschuss mit, dass nur vier Schulen von dem Angebot Gebrauch gemacht hätten. Schon allein dieser Zustand ist sehr traurig. Mittlerweile melden sich einige verärgerte Eltern bei der CDU Fraktion. Auf dem Elternabend der Klasse 4 der GGS Erkrath, Standort Düsselstraße  erfuhren diese, dass der Schwimmunterricht erst im kürzeren zweiten Halbjahr vorgesehen sei, obwohl in der Klasse 3 Schwimmen das gesamte Schuljahr erteilt worden wäre.

Die gesamte Elternschaft war darüber sehr verärgert. Die Sporthalle an der Düsselstraße ist durch das Hochwasser unbenutzbar und die Kinder bekommen ihren Sportunterricht draußen auf dem Schulhof erteilt, was in einigen Wochen nicht mehr so angenehm sein wird. Es wäre also die Gelegenheit den Sportunterricht von draußen in das Schwimmbad zu verlegen.

Marc Hildebrand, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU Ratsfraktion forschte etwas nach und erfuhr, dass das Schwimmbad der Grundschule zusätzliche freie Schwimmzeiten genannt hat; allerdings nur für das tiefe Becken. Dies ist mit einer Grundschulklasse so nicht möglich, da sich in jeder Klasse Nichtschwimmerkinder befinden. Fazit: Rat und Verwaltung haben eine gute Idee gehabt, die nun daran scheitert, dass diese für Grundschulkinder nicht durchführbar ist; also für die Zielgruppe, die eigentlich schwimmen lernen muss!

„Wie finden wir hier eine Lösung? U.a. geht es auch um Flüchtlingskinder, die nicht viele Möglichkeiten haben über Vereine usw. das Schwimmen lernen zu können. Da ist der Schwimmunterricht bei der ihr vertrauten Klassenlehrerin schon die beste Lösung.“, stellt Marc Hildebrand fest. Die CDU Fraktion erwartet nun von der Stadt und den Stadtwerken eine rasche und vor allem unkomplizierte Lösung, so dass die Schulkinder ihren lebensnotwendigen Schwimmunterricht erhalten werden.

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