Bergen-Belsen Überlebende spricht zum zehnten Mal im KHG in Mettmann

Symbolbild - Foto: meisterhaui / Pixabay

Bergen-Belsen Überlebende Dr. Yvonne Koch spricht am 11. März 2020 bereits zum zehnten Mal am Konrad-Heresbach-Gymnasium in Mettmann.

Am 11. März findet für die 9. Klassen des Konrad-Heresbach-Gymnasiums in Mettmann eine Sonderveranstaltung statt. In der fünften und sechsten Unterrichtsstunde zwischen 11.45 und 13 Uhr spricht Dr. Yvonne Koch, Überlebende von Bergen-Belsen in der Aula über ihre Zeit im Konzentrationslager. “Angesichts der Tatsache, dass die Zeitzeugen des Holocaust immer weniger werden, sind wir besonders dankbar, dass Frau Dr. Koch, die bereits in ARD & ZDF zu Wort kam, wieder an das Konrad-Heresbach-Gymnasium kommt!”, freut sich Lehrerin Dr. Ulrike Möllney.

In diesem Jahr wird auch AR Dokumentarfilm aus Münster anwesend sein und während der Veranstaltung drehen.

Als Zehnjährige wurde Yvonne Koch aus einer Klosterschule in der Slowakei in einem Viehwagon über mehrere Tage ohne Verpflegung in das KZ Bergen-Belsen verschleppt. Eigentlich sollte der Transport nach Auschwitz gehen. Den Gefangenen etwas zu schenken stand unter Todesstrafe und dennoch steckte man Yvonne Koch ein paar Wollhandschuhe und eine Tafelschokolade zu, die ihr halfen im KZ zu überleben.

Die Handschuhe sind noch immer in einer Glasvitrine des Museums in Bergen-Belsen zu sehen. Überlebt hat Yvonne Koch diesen Ort, wohin sie ohne ihre Eltern oder einen anderen bekannten Menschen verschleppt wurde, da englische Soldaten das Konzentrationslager rechtzeitig befreiten. Andere, wie etwa Anne Frank und ihre Schwester, die dort ebenfalls gefangenen gehalten wurden, hatten nicht so viel Glück und verstarben dort, wo es keine Solidarität unter den Mitgefangenen gab.

Drei Tage nach der Befreiung berichtete der britische Sergeant Midley „Heute habe ich das deutsche Konzentrationslager Belsen in der Nähe von Celle besucht. Der Schrecken dieses Ortes lässt sich nicht in Worte fassen.


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