Bauarbeiter im Erdreich verschüttet

Matthis Fischer

Der mit alarmierte Rettungshubschrauber flog aufgrudn der Dauer des Einsatzes erst einmal wieder zum Standort zurück. © Matthis Fischer

Beim Aushub einer Baugrube wurde heute Nachmittag ein Arbeiter verschüttet. Die Feuerwehr Erkrath wurde deshalb gegen 15 Uhr auf die Albert-Stifter-Straße in Erkrath-Unterfeldhaus alarmiert.

Als die Feuerwehr eintraf, hatten seine Kollegen seinen Kopf bereits frei gegraben. Er steckte jedoch noch bis in Brusthöhe im Erdreich fest. Feuerwehrkräfte versuchten den Bauarbeiter zu befreien, was sich jedoch als sehr schwierig gestaltete. „Sobald die Feuerwehrkräfte ein wenig Erdreich um den Mann weg geschaufelt hatten, rutschte neue Erde nach“, beschreibt Markus Steinacker, Pressesprecher der Feuerwehr Erkrath, die Schwierigkeiten des Einsatzes.

Deshalb wurden die Feuerwehr Ratingen und der Bauunfallzug der Berufsfeuerwehr Düsseldorf nach gefordert, die mit einem Kranwagen (kurz KW45) und Abrollbehältern mit der technischen Ausstattung zum Befreien verschütteter Personen, anrückten. Der mit alarmierte Rettungshubschrauber (RTH) aus Duisburg, Christoph 9, flog aufgrund der Dauer des Einsatzes erst einmal zu seinem Standort zurück. Die medizinische Erstversorgung erfolgte durch einen Notarzt aus Hilden und Rettungskräfte der Feuerwehr Erkrath.

Um den Verschütteten zu befreien, wurde ein Verbau errichtet, der den Verletzten und die Feuerwehrkräfte vor dem Nachrutschen von Erde schützte. Händisch und mit Schaufeln konnte der Bauarbeiter schließlich nach insgesamt zweieinhalb Stunden freigelegt und dem Rettungsdienst übergeben werden. Nachdem er noch einmal rettungsdienstlich erstversorgt wurde, hat man den Schwerverletzten in die Uniklinik Düsseldorf transportiert. Aufgrund des besonnen Vorgehens der Einsatzkräfte und der guten Zusammenarbeit konnte sein Leben gerettet werden.

Ein anfangs angeforderter Minibagger einer privaten Firma kam nicht mehr zum Einsatz.

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