ALZ erhält Anton-Roesen-Preis 2020/2021

V.l.n.r.: Norbert Baumgarten (GF), Matthias Königsberg (Soz.-Päd.), Berthold Santjer (stellv.GF), Michael Bronckars (Mitarbeiter), Michael Inden (Vorstand) Foto: SKFM Erkrath

Die Freude im SKFM Arbeitslosenzentrum (ALZ) Erkrath hätte nicht größer sein können.

2018 veranstaltete das ALZ erstmals einen Fotoworkshop unter der Leitung des Düsseldorfer Galeristen Wolfgang Treffeisen. Der Titel des Workshops ‚Vom Selfie zur ambitionierten Fotografie‘. Die schönsten Bilder wurden damals im SKFM Kaufhaus Rundum ausgestellt. Ein Jahr später fand im Rahmen des Projekts Soziale Stadt Sandheide ein weiterer Fotoworkshop statt, der die Sandheide von ihren schönen Seiten im Bild festhielt. Die Exponate wurden erst in der Sandheide und später in der Artfabrik ausgestellt. Die Fotomotive wurden inzwischen in Postkartenformat gedruckt und werden aktuell auf den Wochenmärkten verteilt.

Ausgezeichnet wurde nun aber das erste Fotoprojekt aus 2018 ‚Vom Selfie zur ambitionierten Fotografie‘, das den Anton-Roesen-Preis 2020/2021 erhielt. Die Auszeichnung des Projekts erfolgte am 18. September 2021 im Rahmen des Thomas-Morus-Empfangs im Foyer des Theater und Konzerthauses Solingen. Martin Rose vom Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln sprach die Laudatio. „Für die Arbeit mit arbeitslosen Menschen ist dieses Projekt beispielhalft und zeigt auf, welches Potential in Menschen steckt, die am Rande unserer Gesellschaft in Armut und Isolation leben müssen. Die intensive Arbeit im Fotokurs hat sowohl für die Teilnehmenden als auch für den SKFM Erkrath viel Positives bewirkt“, fasste er die Sinnhaftigkeit des Projekts zusammen. Aus den Motiven wurde seinerzeit auch ein Kalender erstellt. Die Erlöse aus dem Verkauf kamen den Fotokünstlern zugute.

„Wir freuen uns sehr über das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro“, sagt SKFM-Geschäftsführer Norbert Baumgarten. Und wahrscheinlich denkt man im ALZ schon wieder über neue Projekte nach, die mit dem Preisgeld zumindest schon einmal über eine Anschubfinanzierung verfügen würden.

Die komplette Laudatio von Martin Rose anlässlich der Preisverleihung ist hier nachzulesen.

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