Zwei für ein sauberes Impfzentrum

Einfach mal loslegen ... Foto: Bernd Herrmann

In einer spontanen Aktion haben Stefan Weber und Bernd Herrmann am letzten Sonntag die Umgebung des Impfzentrums in Erkrath von Unrat gereinigt. 

Das Impfzentrum ist momentan das Aushängeschild der Stadt Erkrath. Es wird von vielen Bürgern der zugehörigen Kreisstädte besucht. Natürlich von den Impflingen, wie aber auch oft von deren Fahrern. Den ganzen Tag über ist reger Verkehr im Bereich von TIMOCOM zu beobachten, heißt es von Stefan Weber und Bernd Herrmann.

“Das hat uns angespornt, unseren kleinen  Beitrag zu leisten, dass Erkrath positiv in Erinnerung bleibt. Sie, die Besucher, vielleicht sogar einmal wiederkommen um sich die Sehenswürdigkeiten wie den naheliegenden Lokschuppen anzusehen, oder in der ‘schönen Aussicht’ essen zu gehen. Wäre doch toll”, erklärt Bernd Herrmann die Motivation der beiden ‘Umfeldreiniger’.

Ärgernis Zigarettenkippen

Bedauerlicherweise, wie oft bei solchen Reinigungsaktionen, fände man massenhaft Zigarettenkippen. Jens Bleikart, vom Abschleppdienst Bleikart, stellte den beiden Engagierten dankenswerterweise  einen Besen und eine Schaufel zur Verfügung, sodass auch die Bordsteinkanten gut gereinigt werden konnten, damit gerade der Willkommensbereich mit dem Publikumsverkehr  gut aussieht. Entlang der Wege haben die beiden auch Zigarettenschachteln gefunden und diese als Denk-Anstoß -Bild aneinandergereiht und fotografiert, bevor sie in einen Müllsack entsorgt wurden.

Foto: Bernd Herrmann

Aktion des ADFC

“Wir kamen auch mit dem Fahrradweg Projekt des ADFC Erkrath in Berührung. Es ist schon traurig anzusehen, was aus solchen Wegen wird”, erzählt Bernd Herrmann, der seine Einstellung in dieser Beziehung als konservativ beschreibt. “Wenn Geld investiert wird,  muss auch dauerhaft Geld für die Instandhaltung da sein.”

Vermüllung Hochdahler Straße

Foto: Bernd Herrmann

Im Gespräch zwischen den Beiden war auch die Verunreinigung der Hochdahler Straße Richtung Alt Erkrath ein Thema. Das sei ärgerlich, aber in einer spontanen Aktion nicht zu beseitigen. Denn dafür bräuchte man in jedem Fall ein Sicherungsfahrzeug. Zu gefährlich rauscht der Verkehr dort vorbei.

“An einem Sonntagnachmittag zwei Stunden für die Stadt gearbeitet, in der wir gerne leben. Hat sich gelohnt!”, kommentiert Herrmann die Aktion.

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