ZWAR-Netzwerk in Hochdahl feiert einjähriges Bestehen

Auch Bürgermeister Christoph Schultz fand lobende Worte für die Hochdahler ZWAR-Gruppen. Foto: Susann Krüll

Beim gemütlichen Advents-Büffet in der AWO-Begegnungsstätte im Bürgerhaus Hochdahl trafen sich am Montagabend die Mitglieder zum gemeinsamen Revue-Passieren-Lassen und gemeinsam zu feiern.

Festlich zum Advent geschmückt standen am Montagabend die Tische im AWO-Treff Hochdahl bereit, damit die Mitglieder des Hochdahler Netzwerkes „Zwischen Arbeit und Ruhestand (ZWAR)“ das einjährige Bestehen ihres „Ablegers“ der Deutschland weit tätigen Organisation  feiern konnten. Rund die Hälfte der insgesamt über 100 Mitglieder war gekommen und hatte Leckeres für das im Nebenraum aufgebaute Büffet dabei.

Gastgeberin Silke Dietz (Leiterin der AWO-Begegnungsstätte) und Diakonin Doris Treiber (Ev. Kirchengemeinde Hochdahl), die gemeinsam für das Hochdahler ZWAR-Netzwerk verantwortlich sind, freuten sich, so viele Mitglieder begrüßen zu können. Das engagierte „Netzwerkerinnen-Duo“ Dietz-Treiber zeichnete in Stichworten nach, was sich seit der Gründung, die sie als „Steigbügelhalterinnen die Ehre gehabt haben, begleiten zu dürfen“, getan hat. „Wir sind sehr stolz wie gut sich unser ‚gemeinsames Baby‘ in so kurzer Zeit entwickelt hat“, so Silke Dietz, die auch ihrem Mann, Jürgen Dietz dankte, denn er hatte als Vorsitzender der AWO-Hochdahl die Räume für die monatlichen Gemeinschaftstreffen zur Verfügung gestellt. Auch für die Treffen einzelner Gruppen, wie der Foto- oder Kulturgruppe, stellte er die Räumlichkeiten. 

Bereits zum Gründungstreffen seien die beiden Initiatorinnen von der Resonanz überwältigt gewesen. „Nach einem Jahr sind es 19  Gruppen, die sich regelmäßig treffen. Da können wir uns beruhigt zurückziehen“, so Doris Treiber, die das Mikrofon an Wolfgang Müller weiterreichte. Der hatte sich zusammen mit einer Handvoll weiterer Mitstreitern bereit erklärt zukünftig die Organisation des Hochdahler ZWAR-Netzwerks zu übernehmen. Ganz werden sich Silke Dietz und Doris Treiber wohl dennoch nicht zurück lehnen. Müller dankte den beiden Initiatorinnen und stellte dann einige der insgesamt 19 Gruppen vor. Deren jeweilige Sprecher übernahmen es dann über die Aktivitäten zu berichten.

Wolfgang Ritter, dem Sprecher der Foto-Gruppe, die eine kleine Ausstellung ihrer Werke im Vorraum aufgebaut hatte, kam die Ehre zu, Silke Dietz und Doris Treiber mit einem adventlichen Hyazinthen-Gesteck für ihr Engagement bei der Gründung und darüber hinaus zu danken. Beide betonten, natürlich nicht „völlig aus dem Gruppen-Geschehen auszusteigen“. Für Fragen und auch bei Problemen stünden sie weiter gern zur Verfügung. „Sicher werden wir auf dem einen oder anderen Treffen auftauchen. Schließlich seid Ihr uns ja alle ans Herz gewachsen“, so das engagierte Duo.

Man merkte Silke Dietz und Doris Treiber an, wie sehr sie sich mit dem Netzwerk-Gedanken von ZWAR identifizieren und wie verbunden sie sich mit den Mitgliedern fühlen, die gemeinsam ihrem Hobby, bzw. ihrer Leidenschaft nachgehen.

Mit Bürgermeister Christoph Schultz und Reinhard Knitsch, dem Vorsitzenden der Erkrather Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, waren auch zwei „Offizielle“ der Einladung zum 1-jährigen Jubiläum gefolgt. Sie überbrachten nicht nur Glückwünsche, sondern versprachen von Verwaltungs- bzw. Politik-Seite das Netzwerk soweit zu unterstützen, wie es möglich sei. „Wir haben uns als Stadt ja auch gegen die Streichung der Landesförderung für die ZWAR-Netzwerke ausgesprochen. Leider konnte sie dadurch aber nicht verhindert werden“, so Schultz in Richtung von Christine Sendes. Sie hatte als Vertreterin für den Regierungsbezirk Düsseldorf der ZWAR-Zentralstelle NRW die Gründungen in Alt-Erkrath und Hochdahl begleitet und war an diesem Abend gern zum Jahresjubiläum gekommen, wie sie in ihrer herzlichen Laudatio betonte.

Schultz wie Knitsch wiesen darauf hin, wie wichtig gerade im „höheren Alter“ der  Kontakt zu Menschen sei, mit denen man dieselben Interessen teile. Außerdem zeigten sie sich erfreut, dass ja auch in (Alt-) Erkrath ein ZWAR-Netzwerk erfolgreich gegründet sei und ebenfalls zahlreiche Mitglieder habe (Kontakt: über Monika Thöne, Begegnungsstätte Gerberstr. 0211-243553).

Der Abend klang mit dem gemeinsamen Essen und vielen angeregten Gesprächen in gemütlicher Atmosphäre aus.

Diese Gruppen gibt es aktuell im Hochdahler ZWAR-Netzwerk.

  • Fahrradfahren,
  • Go-Gardening,
  • „Alternative“ Do-it-yourself-Gruppe“,
  • Tagesausflüge (in Planung),
  • Spielegruppe/Doppelkopf,
  • Frühstückstreff  (1. Treffen in der „Windges-Kostbar“ am 17.1. um 9.30h),
  • Fotografieren,
  • „Tea Time“ – Englisch in lockerer Runde,
  • Offener Gesprächskreis,
  • Mahjong,
  • Malen,
  • Musikgruppe (sucht noch Instrumentalisten zum Unterstützen der Sänger*innen),
  • Hundeaktivitäten,
  • Boulen,
  • Walking ohne Stöcke,
  • Wandern,
  • Kulturgruppe (Kino, Theater, Ausstellungen),
  • Spontan-Gruppe (Kurzfristige Verabredungen über WhatsApp-Gruppe). 

Neugründungen sind ausdrücklich erwünscht:

Kontakt: Silke Dietz, Tel. (0 21 04) 94 86 98, E-Mail: awo-treff.hochdahl@t-online.de, oder:  Diakonin Doris Treiber, Ev. Kirchengemeinde Hochdahl, Tel. (0 21 04) 4 84 03, E-Mail: doris.treiber@ekir.de. 

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