Zum Weihnachtsfest ein “Dankeschön”

Symbolbild: TerriC, Pixabay

Für uns neigt sich ein spannendes Jahr dem Ende zu und wir blicken schon jetzt gespannt auf das Jahr 2020. Trotzdem möchten wir bei dieser Vorfreude nicht vergessen, uns bei all unseren Lesern und Unterstützern zu bedanken.

Danke für die letzten zwei Monate, für den positiven Zuspruch, die Unterstützung und die Bestätigung, dass wir mit unserer Genossenschaftsgründung den richtigen Weg eingeschlagen haben.

Ihnen und Euch an dieser Stelle ein gesegnetes und fröhliches Weihnachtsfest im Kreise der Liebsten und einen guten Übergang in das neue Jahr. Als kleinen Anhang haben wir ein wirklich süßes Gedicht -leider von einem unbekannten Verfasser- gefunden. Viel Vergnügen beim Lesen und Schmunzeln.

Herzlichst, Ria Garcia und Tanja Bamme

Symbolbild: Gerald, Pixabay

Das gestohlene Jesuskind

Die schönste Krippe dieser Welt
ist in der Kirche aufgestellt:
Maria, Josef, Ochs und Rind
inmitten drin das Jesuskind.

Kurz nach dem zweiten Weihnachtstag
trifft den Herrn Pfarrer fast der Schlag,
wird käsebleich vor großem Schreck
das süße Jesulein ist weg.
Fort, gestohlen und geraubt
von Kirchenräubern unerlaubt.

Der Messner ist auch sehr entsetzt,
weil stark die Heiligkeit verletzt.
Die Beiden sorgen sich mit Bange,
jetzt dauert es bestimmt nicht lange,
bis auch der Josef wird gestohlen
und Gauner die Maria holen.

Und sie beschließen aufzupassen,
den Übeltäter frisch zu fassen
Der Pfarrer will im Beichtstuhl sitzen,
das Brillenglas an schmalen Schlitzen,
der Messner beim Altar verkroch,
spickt durch ein kleines Astguckloch.

Sie warten ganz mucksmäuschenstill
und wie es Gottes Weisheit will,
öffnet sich sacht die Kirchenpfort’
ein kleiner Bub erscheinet dort.
Schiebt seinen Roller vor sich her
das Jesuskind liegt hinten quer
über dem Schutzblech hängend nur,
halb festgemacht mit einer Schnur.

Der Pfarrer eilet flugs geschwind
zum Buben mit dem Jesuskind.
Was fällt dir ein, hört man ihn fragen,
willst du mir gleich die Wahrheit sagen!
Der Knirps mit seinen blonden Locken
erwidert freiweg unerschrocken,
was man verspricht man halten soll
und er erklärt fast andachtsvoll:
Ich habe schon vor ein paar Wochen
dem Jesukindlein fest versprochen:

Wenn es am Christtag an mich denkt,
mir einen schönen Roller schenkt,
darf es zusammen mit mir flitzen
und hinten auf dem Schutzblech sitzen.
Ich werde nicht vom Roller steigen,
dem Jesukindlein alles zeigen,
dann kann es Abwechslung bekommen
vom Heugeruch und Überfrommen.
Und frische Luft und Spaß juchu
und rote Bäckchen noch dazu. (Autor: unbekannt)


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3 Kommentare

  1. Liebe Tanja, liebe Ria,
    Euch auch alles Liebe und Gute zu Weihnachten und einen unfallfreien Rutsch ins neue Jahr. Das Gedicht hat es auf den Punkt gebraucht. Wenn alle Menschen nur ihr Versprechen halten würden und somit berechenbar wären, wäre das Zusammenleben wesentlich einfacher.
    Eure Internetseite ist für mich ein tägliches Muß und steht bei mir an erster Stelle.
    Grüße
    Timo

  2. Eich auch, Ihr fleißigen Schreiberinnen. Genießt Die Zeit mit rauen zwei- und vierbeinigen Lieben… 🎅🎄🎁🧡

  3. Schönes Gedicht, passt zur Zeit. Das Versprechen Halten…..
    Ich wünsche Euch und Eurem Team alles Gute für 2020 und viele Mitstreiter als Genossen…..
    Herzlichst

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