Wie kann Erkrath schöner werden?

Maria Schlechter-Heims, Wahlkreiskandidatin der CDU für einen Bezirk in Hochdahl, präsentierte die eingegangenen Ideen zum Thema Verkehr. Foto: CDU Stadtverband Erkrath

“Deine Idee für Erkrath!“ war die Aufforderung einer Postkarte, mit der sich die Erkrather CDU an die Bürger wandte. Die mehr als 120 Einsendungen wurden jetzt in einem Workshop diskutiert.

Am vergangenen Samstag waren alle Bürger eingeladen sich in einem Workshop die Ergebnisse präsentierten zu lassen und zu diskutieren. Das Verhältnis Bürger und CDU Mitglieder war im Workshop gleichmäßig verteilt.

Ideen der Bürger zu sammeln und mit Bürgern zu diskutieren gehört zur Strategie für das kommende Wahlprogramm. “Wir schreiben gerade an unserem Wahlprogramm für die Kommunalwahl im September”, erklärte Christian Untrieser im Workshop das Bestreben der CDU Ideen der Bürger einfließen zu lassen.

Viele eingesandte Ideen befassten sich – wen wunderts – mit dem Thema Verkehr und Mobilität. Viele Berufspendler kämpfen sich wochentags Richtung Düsseldorf und andere Städte durch den Stau zur Arbeit. Präsentiert wurden die Ideen der Bürger zu diesem Themenschwerpunkt von Maria Schlechter-Heims, die zur Kommunalwahl in einem Wahlkreis in Hochdahl kandidiert.

Pendler, die abseits der Bahnstrecken wohnen, bemängeln das Angebot an P+R Parkplätzen und wünschen sich verbesserte Parkmöglichkeiten, die die Nutzung des ÖPNV attraktivieren würden. Diskutiert wurde unter anderem auch, wie der ÖPNV insgesamt attraktiver werden könnte, damit sich die Mobilität verbessert.

Neben dem Verkehr waren auch viele Ideen zum Thema Stadtbild, Sauberkeit und Sicherheit eingegangen, die in der Präsentation zusammengefasst waren. Dabei standen vor allem die Bahnhöfe im Fokus. Die Kommunikation mit der Bahn gestalte sich oft schwer. Angeregt wurde ein Sicherheitsknopf an Bahnhöfen, mit dem Wartende ein Signal auslösen können, um Mitarbeiter der Bahn zu verständigen. Anlass zur Klage böten oft auch die Fahrstühle, die zu häufig defekt seien, was sich für ältere und gehbehinderte Menschen als großes Problem darstellt.

Aber es ging im Workshop nicht nur um Themen der Erwachsenen oder der älteren Generation. Ein Schüler des Gymnasium Neandertal hatte unzureichende Spielmöglichkeiten auf dem Schulhof und den wenig erfreulichen Zustand der Schultoiletten bemängelt. Beides Themen, die aus Sicht der CDU in nächster Zeit intensiv angegangen werden müssen. 

Workshop-Impressionen

Fotos: CDU Stadtverband Erkrath

„Insgesamt war der Workshop ein voller Erfolg“, fasste Jan Wiertz, Mitglied des Schulausschuss und Ratskandidat, abschließend die Veranstaltung zusammen. 

Alle eingegangenen Ideen der Bürger sind auf der Homepage der CDU Erkrath nachzulesen.


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