Wichtiges Anliegen mit handwerklichen Fehlern

IHK Düsseldorf

Symbolbild PC: Nick_H/ Pixabay

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz greift aus Sicht der regionalen Wirtschaft ein wichtiges Anliegen auf. Die mit dem Gesetz verbundenen Lasten wie Bürokratie und Rechtsunsicherheit behindern jedoch den Weg, um das Ziel zu erreichen“, kommentiert Ralf Schlindwein, Geschäftsführer International der IHK Düsseldorf, die Verabschiedung des Gesetzes durch den Deutschen Bundestag.

„Dabei ist es für die uns angeschlossenen Unternehmen selbstverständlich, Menschenrechts- und Umweltstandards zu respektieren und einzuhalten“. Weltweit führen deutsche Unternehmen vielerorts durch ihr Auslandsengagement bereits höhere Standards als ortsüblich ein oder flankieren ihr geschäftliches Engagement durch soziale und kulturelle Projekte, die eine nachhaltige Entwicklung vor Ort unterstützen. Unabhängig von der Frage einer gesetzlichen Regelung sehen sich Unternehmen im globalen Wettbewerb ohnehin mit der Frage nach einer nachhaltigen Lieferkette konfrontiert. Die IHK Düsseldorf hat daher eine Initiative für nachhaltiges Lieferkettenmanagement gestartet. „Damit wollen wir Good-Practice-Beispiele aufzeigen und interessierte Unternehmen miteinander vernetzen. Darüber hinaus nehmen wir die gesetzlichen Anforderungen zum Anlass, um unseren Mitgliedern mit Informationen, Veranstaltungen und Weiterbildungsangeboten zu helfen, diese in der Praxis korrekt umzusetzen“, erläutert Schlindwein die IHK-Initiative. Wie groß das Interesse daran sei, habe nicht zuletzt das heutige IHK-Webinar mit über 100 Teilnehmenden gezeigt.

Unternehmen, die sich für die IHK-Initiative nachhaltiges Lieferkettenmanagement interessieren, sich einbringen oder stets auf dem Laufenden bleiben wollen, finden alle Informationen dazu unter  www.duesseldorf.ihk.de, Webcode: 5129322.

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