Wegedetektive für ein besseres Radwegenetz gesucht

KREIS METTMANN.

Michael Vieten (l.) und Landrat Thomas Hendele - Foto: Kreis Mettmann

Internetportal des Kreises

Der Kreis Mettmann hat sich zum Ziel gesetzt die Radverkehrsverbindungen zwischen den kreisangehörigen Städten für Radfahrer attraktiver zu machen und die Anbindung an die Städte und Regionen im Umland zu verbessern. Und das mit Hilfe der Bürger im Kreis. Sie können als „Wegedetektive“ das Radwegenetz aktiv mitgestalten.

Über das Internetportal www.wegedetektiv.de/kreis-mettmann können Interessierte ab sofort Vorschläge zur Verbesserung des Radwegenetzes machen. Dem Portal „Wegedetektiv“ ist eine Karte hinterlegt, auf der die Bürger einen Punkt oder eine Strecke markieren, ein Foto hochladen und einen kurzen Kommentar schreiben können. Der Wegedetektiv lässt sich von unterwegs auf dem Handy oder auf dem heimischen Rechner nutzen und wird bis Ende November online sein.

Auf diesem Wege sollen Netzlücken ermittelt und das Wegenetz sicherer und komfortabler gemacht werden. Dabei geht es nicht um die kurzfristige Behebung von Schadstellen – das Portal ist kein Mängelmelder. Die Hinweise der Radfahrer sollen Aufschluss geben über den tatsächlichen Wegebedarf zwischen den Städten des Kreises sowie mögliche Gefahrenstellen und Radwege mit unzureichender Breite oder schlechter Qualität aufzeigen.

Die Kommentare, Fotos und Markierungen werden gesammelt und im Auftrag des Kreises Mettmann von der IGS Ingenieurgesellschaft Stolz in Neuss anonym ausgewertet. Die Hinweise werden gewichtet und fließen in die Erstellung des Radverkehrskonzeptes ein, das die IGS für den Kreis Mettmann erarbeitet. Schwerpunkt des Konzeptes ist die Verbesserung der Radinfrastruktur, die die kreisangehörigen Städte miteinander verbindet und an die Städte und Regionen des Umlandes anschließt. Außerdem werden Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit erarbeitet und der Ausbau von Radabstellanlagen geplant. Mit dem Radverkehrskonzept will der Kreis Mettmann den Radverkehrsanteil erhöhen und Menschen jeden Alters mehr eigenständige, gesunde Mobilität ermöglichen.

Im weiteren Verlauf des Projektes wird der Kreis Mettmann gemeinsam mit der IGS und den kreisangehörigen Städten auch an einem Knotenpunktsystem als touristische Fahrradwegweisung arbeiten. Somit können die Synergien aus Alltags- und Freizeitradverkehr bestens genutzt werden. Mehr Informationen zum Radverkehrskonzept des Kreises Mettmann und zur IGS sind unter www.radverkehr-kreis-mettmann.de abrufbar.


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