Wann kann Erkrath wieder feiern?

Ob das Schützenfest in diesem Jahr stattfinden wird, steht noch in den Sternen/ Foto: Archiv, TB

In NRW werden vorsichtig die ersten Großveranstaltungen geplant. So teilte beispielsweiser der Betreiber der Cranger Kirmes mit, dass diese in Herne wieder veranstaltet werden soll.

Doch wie sieht es in Erkrath aus? Planen die Betreiber auch hier vor Ort die ersten Feste? Carsten Döhr vom Fachbereich für Einwohner und Ordnung hat noch keine Anmeldungen vorliegen. „Das Schützenfest gehört in Erkrath beispielsweise zu den größten Veranstaltungen. Oder auch das Trillser Straßenfest. Bisher liegen uns aber noch keine Anfragen vor“, gibt er auf Anfrage von Erkrath.jetzt wieder. Er selbst würde den Betreibern aktuell auch zur Mäßigung raten. „Immerhin ist eine solche Planung mit Zeit und Geld verbunden, da sollte man lieber die weiteren Entwicklungen abwarten“, so seine Meinung. Ablehnen möchte Carsten Döhr eventuelle Anmeldungen aber nicht. „Wenn ein Betreiber einen Bescheid wünscht, so werden wir diesen mit einem Widerrufsbehalt versehen.“

Wolfgang Hess, erster Brudermeister der St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1484 e.V. Erkrath, hält sich an genau diese Vorgaben. „Noch sind wir nicht in der Planung für unser Schützenfest, das traditionell im Juni stattfindet“, so seine Stellungnahme. Hoffnung, dass dieses Fest stattfindet, ist in den Reihen der Schützen trotzdem groß. „Es wird vielleicht nicht ein solches Fest, wie wir es gewohnt sind, aber im März/April wollen wir vorsichtig mit der Planung starten, sollte sich abzeichnen, dass die Rechtsgrundlage und auch die Corona-Zahlen dafür sprechen“, so der Brudermeister. Auf das Titularfest Ende Januar müssen die Schützen bereits verzichten. Und auch die Alternative, eine Titularmesse zu feiern, scheint auf Grund der Verordnungen nicht realisierbar.

Dorothea Mittemeyer von der städtischen Wirtschaftsförderung geht vorsichtig optimistisch in die Jahresplanung. Die im vergangenen Jahr ausgefallenen Feierabendmärkte sollen in diesem Jahr ab Mai beginnen. „Danach haben wir in jedem Monat- bis September- einen Markt geplant. Den September haben wir dazu genommen, damit wir notfalls nochmal einen Monat nach hinten ausweichen können“, erklärt sie. Ob die Durchführung, wie anfänglich geplant, stattfinden kann ist fraglich. „Wir sind diesbezüglich im engen Kontakt mit dem Ordnungsamt. Vielleicht werden wir die Tische und Stühle nicht so platzieren können, wie zunächst gedacht. Und auch die Musik darf nicht dazu führen, dass sich die Menschen eng zusammenstellen. Aber das werden wir weiterhin im Auge behalten.“

Eigentlich sollte der Feierabendmarkt den Bereich unter der Markthalle und den Bavierplatz umfassen. Die Buden weiter auseinanderzustellen, überlegt Dorothea Mittemeyer ebenfalls. „Wir sind mit den Budenbetreibern und Musikern in Kontakt und werden die dynamische Lage weiter beobachten.“

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