Kostenlose digitale Corona-Management-Plattform für Krisenstäbe

Rescue.Corona.Akut - Bild: "obs/VOMATEC Innovations GmbH"

Rescue.Corona.Akut basiert auf RescueWave, das zum Management von Großschadensereignissen bereits sehr erfolgreich im Einsatz ist.

VOMATEC, spezialisierter Anbieter für digitales Gefahrenmanagement und Leitstellentechnologie, hat auf Basis der erfolgreichen MANV- (Massenanfall von Verletzten) Lösung RescueWave gemeinsam mit der antwortING Part GmbH eine Krisenmanagement-Plattform für die Bewältigung der Corona-Pandemie entwickelt. Als ihren Beitrag zur gemeinsamen Bekämpfung des Virus stellen die beiden Unternehmen diese Speziallösung Städten und Landkreisen kostenfrei zur Verfügung. Damit können Krisenstäbe jederzeit die aktuelle Anzahl der Betroffenen, Schweregrad der Erkrankung, Ort der Behandlung (häusliche Quarantäne, Krankenhaus bzw. Intensivstation) und die aktuell verfügbaren Bettenkapazitäten, darunter insbesondere die Kapazität von Beatmungsbetten, einsehen und so fundierte Entscheidungen im Rahmen des weiteren Krisenmanagements treffen.

“Wir wollten das Know-how und die Expertise unseres Entwicklerteams und unseres Partners antwortING nutzen, um unseren Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie zu leisten”, so Dr. Stephan Heuer Geschäftsführer der VOMATEC GmbH. “Deshalb erhalten Krisenstäbe der Städte und Landkreise für die Dauer der Corona-Krise von uns bis zu fünf Zugänge sowie Einrichtung und Import von Bestandsdaten kostenlos. Sollten weitere Zugänge benötigt werden, berechnen wir nur den Selbstkostenpreis für anfallende Hostinggebühren.”

Transparenter Überblick über Erkrankungen und Ressourcen

Rescue.CoronaAkut ist eine cloudbasierte Lösung mit nutzerfreundlicher Oberfläche. Im Unterschied zur MANV-Lösung RescueWave ist keine zusätzliche Hardware (Rescue.Node) erforderlich. Ärzte und Labore sowie mobile Teststationen melden Infektionen und Erkrankungen an das Gesundheitsamt der jeweiligen Stadt oder des Landkreises. Das Gesundheitsamt erfasst zentral die Daten. Bereits vorhandene Patientendaten können mühelos importiert werden. Neue Patienten können einfach und schnell inklusive Symptome und Schweregrad der Erkrankung über den WebClient erfasst und Behandlungsorten (häusliche Quarantäne bzw. lokale Krankenhäuser) zugewiesen werden. Auch Krankentransportanforderungen können über die Plattform angestoßen werden. Die aktuell verfügbare Bettenkapazitäten (u. a. Intensiv- oder Beatmungsplätze) werden bei einer Patientenzuteilung automatisch angepasst und fortlaufend mit den Meldungen der Krankenhäuser im Verantwortungsgebiet abgeglichen. Zudem haben Krankenhäuser die Möglichkeit, diese in Echtzeit über den WebClient selbst zu erfassen. Krisenstäbe haben somit jederzeit einen validierten Datenstand über Infektionen, tatsächliche COVID-19-Erkrankungen, Todesfälle und verfügbare Behandlungskapazitäten. Die Echtzeitstatistik kann zur Beurteilung der Lage, als Übersicht für Besprechungen, sowie als Grundlage für Statements und Pressemitteilungen genutzt werden.

Kartendarstellung zeigt Infektionshotspots

Mithilfe der Kartendarstellung kann der Krisenstab darüber hinaus z. B. Infektionshotspots von Patienten in häuslicher Quarantäne erkennen und über weitere Maßnahmen wie beispielsweise Flächendesinfektionen oder engmaschigere Kontrolle der Quarantäne entscheiden.

Datenübersicht für verschiedene Workflows

Die Patientendatenbank von Rescue.Corona.Akut lässt sich nach allen wesentlichen Merkmalen filtern. So kann das Krisenteam sehr schnell nach bestimmten Kontaktpersonen und Ärzten, aber z. B. auch nach Mitarbeitern kritischer Infrastrukturen suchen. Das System beinhaltet bereits alle wesentlichen Szenarien der Corona-Pandemie und passt sich dynamisch dem jeweils gewünschten Workflow an.

Durch die Digitale Krisenmanagement Struktur (DKS) können Regionen, Gebietskörperschaften oder Abteilungen gebildet werden. Damit können Ressourcen wie z. B. Klinikkapazitäten oder auch Patienten aufgeteilt werden, um die Krise gemeinsam besser zu bewältigen.

Zugänge ab sofort verfügbar

Interessierte Krisenstäbe der Städte und Landkreise können ab sofort Zugänge unter www.rescuewave.de/corona/ beantragen oder senden eine E-Mail an corona-akut@rescuewave.de.

Für das Gesundheitsmanagement von Konzernen mit verschiedenen Niederlassungen oder Industrieparks steht darüber hinaus auch eine kommerzielle Lösung von Rescue.CoronaAkut zur Verfügung.


Du liest erkrath.jetzt gern und regelmäßig?

Unabhängiger Journalismus kostet Zeit und Geld. Unterstütz uns mit einer Spende, einmalig oder regelmäßig, auf unser Konto, über betterplace.org oder Paypal.
Vielen Dank!

Auf unser Konto spenden:

Freie Journalisten eG
IBAN: DE23 3406 0094 0002 0516 39

Spenden kannst Du auch über betterplace.org oder via Paypal

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*