Video-Chat mit der Verwaltung?

Symbolbild PC: StartupStockPhotos/ Pixabay

Durch die Corona-Pandemie wird der digitale Gedanke vielerorts gefördert. Auch die CDU-Fraktion hat sich mit der Thematik auseinandergesetzt.

In einem Anschreiben an die Verwaltung sprechen sich Fraktionsvorsitzender Wolfgang Jöbges und sachkundiger Bürger Andreas Heringlehner für die Möglichkeit aus, per Video-Chat mit den Bürgern in Kontakt zu treten. „Um die Kontaktmöglichkeiten für die Bürger noch weiter zu verbessern regen wir an, die Möglichkeit einzuräumen, auch per Video-Chat mit den Bürgern zu kommunizieren. Nach Wiederbelebung des sozialen und öffentlichen Lebens können Warteschlangen vor Ort in den Ämtern und Bürgerbüros vermieden werden“, argumentieren die Antragssteller ihr Anliegen.

Durch die Installierung dieser Möglichkeit möchte die CDU die Infektionsgefahr für Verwaltungsmitarbeiter und Bürger verringern. „Videochats werden von Unternehmen und auch zunehmend von Ärzten (Videosprechstunde) eingesetzt. Den Gesprächspartner zu sehen und auch gegebenenfalls Dokumente zu zeigen, kann dazu dienen, Anliegen noch unkomplizierter und ohne Termin zu erledigen“, sind sich die Politiker sicher. Dass passende Softwarelösungen mit geringen technischem Aufwand schon jetzt unter Berücksichtigung der Datenschutzregeln zur Verfügung stehen, darüber informieren die Christdemokraten in ihrem Anschreiben ebenfalls. Auch bedankt sich die CDU für die aktuell geleistete Arbeit der Verwaltung und insbesondere des Ordnungsamtes in dieser aktuell schweren Situation.

Dass diese Umstrukturierung in den Kommunikationsmöglichkeiten eine Aufwertung des Servicegedanken darstellt, dessen ist sich auch Bürgermeister Christoph Schultz bewusst. „Die Voraussetzungen für eine solche Lösung müssen allerdings erst geschaffen werden. Dabei gilt es, den Kosten-Nutzenfaktor im Auge zu behalten“, sagt Schultz. Letztlich liegt die Entscheidungsgewalt allerdings beim Personalrat.


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