Verein sammelt Schrott für den guten Zweck

v.l. Rudi Birkenstock, Syla Zabeli und Tobias Wagemann sind die Vorsitzenden des neuen Schrotti Erkrath e.V./ Foto: Tanja Bamme

Dieser Name ist in Zukunft Programm in Erkrath: Syla Zabeli und sechs weitere Gründungsmitglieder haben den Verein „Schrotti Erkrath e.V.“ gegründet und wollen künftig für sozial benachteiligte Bürger Erkraths Schrott sammeln.

Neu ist die Idee nicht. „Denn ich habe schon lange davon geträumt, einen Verein zu gründen und somit den Menschen aus meiner Stadt etwas zurückzugeben“, berichtet Initiator Syla Zabeli, der in seinen Vorstandskollegen Tobias Wagemann und Rudolf „Rudi“ Birkenstock engagierte Mitstreiter gefunden hat. Zabeli stammt aus der Sandheide, ist mit vier weiteren Brüdern aufgewachsen und konnte sich in „seiner“ Stadt zu einem erfolgreichen Geschäftsmann mit eigenem Sanitärbetrieb entwickeln. Dass dies möglich war, verdankt er auch den Erkrathern. „Die mich in all den Jahren unterstützt haben.“ Um das Vorhaben auf fundierte Säulen zu stellen, sammelt jetzt der neu gegründete Verein ganz offiziell Schrott, beispielsweise von anfallenden Baustellen des Unternehmens Wagemann&Zabeli.

Schrott soll bald auch eingesammelt werden

„Bald können uns auch Privatleute anrufen, wenn sie Schrott haben. Den holen wir dann ab“, erklärt Vorstandsmitglied Rudi Birkenstock, der so manchem Erkrathern vom Bürgerbusverein oder der Tafel bekannt sein dürfte. Bis der Verein mit eigenem Transporter zu den Privathaushalten fahren kann, wird es aber noch ein bisschen dauern. „Jetzt wollen wir erst einmal den Schrott, der bei uns anfällt, sammeln“, erklärt Syla Zabeli, der aber schon weiter denkt. Denn das erwirtschaftete Geld soll nicht einfach in andere Vereine fließen, sondern im besten Fall Einzelschicksalen zugutekommen. Das Netzwerk der Herren ist groß. „Einmal im Jahr überlegen wir gemeinsam, wohin das Geld fließt. Das können dann auch mehrere Projekte sein“, so der Vorstandsvorsitzende.

Beteiligen kann sich jeder

Um noch mehr Geld in die Vereinskassen zu spülen, können auch Mitglieder geworben werden. Zehn Euro kostet die Mitgliedschaft im Verein pro Monat. Die Mitglieder sind dann nicht bloß stille Unterstützer, sondern dürfen sich gerne auch mit Ideen einbringen und Vorschläge für begünstigte Personen machen. „Wir haben schon die Zusage von zahlreichen künftigen Mitgliedern erhalten“, freut sich Syla Zabeli. Gegründet wurde der Verein übrigens schon im November letzten Jahres. Die Eintragung zur Gemeinnützigkeit beim Finanzamt hat abschließend die lange Wartezeit bis zum finalen Start des Vereinsbetriebes verursacht. Jetzt kann es aber endlich losgehen. „Und den ersten Anhänger haben wir schon gut gefüllt. Der wird die Tage weggebracht und das erste Geld fließt in den Spendentopf“, freut sich Vorstandsmitglied Tobias Wagemann.

Wissenswertes: Unter zabeli-schrotti-erkrath@web.de ist der neue Verein per Mail zu erreichen. Für Rückfragen und Neumitgliedschaften steht der Vorstand jederzeit zur Verfügung. Die Homepage schrotti-erkrath.de ist noch im Aufbau.

Sieht aus wie Müll, bringt aber Geld. Und das soll bald benachteiligten Bürgern aus Erkrath zugutekommen./ Foto: TB

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