Und jedesmal wird die Stadt farbenfroher

Foto: Ria Garcia

Mit dem Bahnhof Hochdahl hat der Förderkreis Kunst und Kulturraum Erkrath federführend mit Wolfgang Sendermann in Zusammenarbeit mit Grafitti Künstler Damian Bautsch ein weiteres Kunstwerk im öffentlichen Raum geschaffen. “Das ist bereits das vierte Graffiti-Großprojekt in der Stadt”, erklärte Sendermann bei der offiziellen Einweihung. Für das erste Projekt an der Haaner Straße sei eine Erlaubnis vom Kreis Mettmann notwendig gewesen. Diese habe man innerhalb von fünf Tagen erhalten. Das zweite Projekt an der Bergischen Allee sei in der Beantragung schwieriger gewesen. Da habe es rund 18 Monate gedauert, bis eine Erlaubnis von Straßen NRW vorlag. Dann folgte der Tunnel auf der Johannesbergerstraße und nun zuletzt die Unterführung des Hochdahler Bahnhofs. “Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung war hervorragend. Da kann niemand sagen, eine Stadtverwaltung handle langsam”, lobte Sendermann die Abstimmung zu diesen Projekten.

Auch Graffiti-Künstler Danial Bautsch war zur Einweihung extra aus Düsseldorf gekommen. Seine Kollegen, die ihn bei den großflächigen Graffiti-Arbeiten unterstützt hatten, konnten an diesem Tag nicht dabei sein, sodass er stellvertretend über die Arbeiten berichtete. “Ich bin gerne in Erkrath”, gestand er. Hier sei, anders als in der Großstadt Düsseldorf, die Natur so nah und so vielfältig. Das sei auch eines der wichtigen Elemente für die Gestaltung.

Bahnhofstunnel und Unterführungen sind oft ‘Angsträume’, die wenig einladend, grau und trist eher zum schnellen durcheilen animieren. So war es auch in Hochdahl. Zwar praktisch für die kurzen Wege, aber nicht eben schön. Es war bereits das vierte Großprojekt, dass Wolfgang Sendermann vom Förderkreis Kunst und Kulturraum Erkrath gemeinsam mit Künstler Damian Bautsch umgesetzt hat.

Letzte Woche Donnerstag war ‘offizielle’ Einweihung. Vertreter von den Stadtwerken, der Sternwarte, der Stadt und weitere hatten sich trotz starkem Regen zahlreich eingefunden, um den neuen ‘farbenfrohen Ort’ einzuweihen. Künstler Damian Bautsch konnte an diesem Mittag einiges zu den gewählten Motiven, aber auch zu den Reaktionen der Passanten, während der Umsetzung erzählen.

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