Stadtgutschein ab dieser Woche erhältlich

So sieht er aus, der neue Stadtgutschein/ Foto: Stadt Erkrath

Am 26. März geht er erstmalig an den Start, der Erkrather Stadtgutschein. Auf der eigenen Homepage erkrath-gutschein.de lassen sich bereits jetzt zahlreiche teilnehmende Geschäfte finden.

34 Unternehmen konnte Wirtschaftsförderin Sarah Harden für die Idee eines gemeinsam nutzbaren Gutscheins gewinnen. „Wir freuen uns sehr, dass schon so viele teilnehmende Geschäfte dabei sind“, so Harden, die nochmal auf das einfache Verfahren eingeht. „Der Gutschein kann in Teilbeträgen genutzt werden und muss nicht komplett an einer Stelle ausgegeben werden.“ Für Unternehmen lohnt sich besonders der 44 Euro- Gutschein, der steuerfrei ist. „Ein perfektes Geschenk“, ist sich die Wirtschaftsförderin sicher.

Los geht der digitale Verkauf bereits am Freitag. Und auch analog kann der Gutschein ab Freitag erworben werden. Als Verkaufsstelle dienen die drei Kreissparkassenfilialen am Hochdahler Markt, dem Neuenhausplatz und der Bahnstraße. Wenn am Dienstag der Haushalt genehmigt werden sollte, wird es ab Ende April noch einen besonderen Bonus für alle Gutscheinkäufer geben. Die Stadt fördert den Kauf mit 20 Prozent. Bedeutet, wer einen Gutschein für 100 Euro kauft, kann für 120 Euro Ware erhalten.

Margret Botta vom Lädchen Stick und Strick auf der Bahnstraße findet die Idee eines gemeinsamen Gutscheins gut. „Ich freue mich immer darüber, wenn man was in der Gemeinschaft machen kann“, gibt sie wieder. „Beschenkte haben die Möglichkeit, ihre Gutscheine an zahlreichen Stellen einzulösen. Sowas ist toll.“ Lange musste man die Einzelhändlerin nicht überreden, sich an der Aktion zu beteiligen. Die Online-Anmeldung war schnell erledigt.

Auch Andreas Arbeiter vom Fahrradfachgeschäft EVELO an der Kreuzstraße ist zunächst von dem Gedanken begeistert. „Das ist eine Chance, das Geld in Erkrath zu lassen. Außerdem ist es schön, dass die Stadt mal was für den Einzelhandel macht.“ Eigentlich sollte jeder Gutscheinkäufer auf den Grundbetrag noch einen städtischen Zuschuss erhalten. Auf Grund des noch nicht beschlossenen Haushalts könnte dieser Zuschuss aber vorerst wegfallen. „Ich finde wichtig, dass man mit einem solchen Zuschuss das Interesse für die Käufer weckt. Das braucht der Gutschein, um erst einmal anzulafen. Danach kann man mal gucken, ob der Zuschuss weggelassen werden kann“, so der Fahrradfachhändler.

Stephan Karrasch, Inhaber von ESKA Optik, findet es ebenfalls gut, dass die Stadt den Einzelhändlern durch den Stadtgutschein Unterstützung zukommen lässt. „Besonders, da für uns Händler vorerst keine Kosten entstehen“, ergänzt der Optikermeister. „Es kommt Bewegung in die Stadt. Die wir aber schon zu Beginn der Pandemie gebraucht hätten.“ Das Gutscheingeschäft lief bei Stephan Karrasch immer schon gut. Ein eigenes Online-Portal für den digitalen Gutscheinkauf gab es bei dem Händler bisher aber nicht. „Daher ist es super, dass das jetzt über den Weg möglich ist.“ Ob der Stadtgutschein zu einer höheren Frequentierung seines Ladens führen wird, kann Stephan Karrasch noch nicht vorhersagen. „Das lässt sich so früh noch nicht abschätzen. Aber er ist sicher ein Gewinn, auch für die anderen Geschäfte.“

Fotografin Katharina Kus von Ninagraphie an der Bahnstraße ist sich sicher, dass mit der Online-Präsenz auf der Gutscheinseite auch das Interesse an ihrem Laden weiter geweckt wird. „Wir werden öfters vergessen und haben auf diese Weise noch einmal eine Plattform, auf der man uns findet.“ Ob sich der Gutscheinkauf auch für ihre Berufssparte lohnt, kann die Fotografin noch nicht sagen. „Das wird die Zeit zeigen.“

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1 Kommentar

  1. Hallo Herr Zotz,

    das eine schließt das andere nicht aus.

    Aus unserer Sicht spricht nichts dagegen, dass Sie Ihre TerbuykenCard mit dem Stadtgutschein aufladen. 😉

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