Sommerfest im Heimatgarten Sandheide

Im Heimatgarten wächst und gedeiht Eßbares. Foto: bm

Am Samstag, den 1. August 2020, fand das Sommerfest im Heimatgarten Sandheide statt. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Pächter der einzelnen Beete zusammenfinden und sich austauschen.

Ein großes Sommerfest war bereits im März geplant, durch die anhaltende Corona-Pandemie wurde es jedoch abgesagt. Daher sollte zumindest im kleinen Rahmen das fast einjährige Bestehen zelebriert werden. Deshalb lud das Projektteam zur Zusammenkunft ein. Besonders im Vordergrund stand der Austausch der Anwohner. Mit dem Heimatgarten Sandheide solle der Kontakt untereinander weiter verstärkt werden.


Branka Berisha, Anwohnerin und Pächterin eines Beetes, freut sich über den Heimatgarten. „Wir sitzen sonst mit fünf bis sechs Familien hier zusammen. In der Zeit spielen die Kinder gemeinsam und wir können uns untereinander austauschen. Der Heimatgarten wird als Treffpunkt sehr gut angenommen.“


So sieht das auch Dominik Adolphy, Vorsitzender Du-Ich-Wir. „Vor Corona wurde der Heimatgarten sehr gut angenommen. Auch während der anhaltenden Pandemie kümmern sich die Bewohner vorbildlich um ihre Beete. Aktuell sind vier Beete nicht besetzt, hier suchen wir nach neuen Partnerschaften. Durch das Treffen heute hoffen wir, dass wir die Pächter und Anwohner dazu bewegen können, sich noch aktiver einzubringen.“ Während sich die Nachbarn um die Neu-Bepflanzung ihrer Beete kümmerten, montierte Adolphy eine Regenrinne am Gartenhaus. So soll in Zukunft das Regenwasser aufgefangen und zur Bewässerung verwendet werden.

© bm

Saskia Goebel vom Quartiersmanagement Sandheide ist ebenfalls sehr zufrieden mit dem Projekt Heimatgarten Sandheide. Vor Allem der Zusammenhalt in den vergangenen Monaten zeige, wie gut der Heimatgarten angenommen wird. Zuletzt seien viele Ernten an das Franziskus-Hospiz gespendet worden. Außerdem sei bisher nichts geklaut und verwüstet worden. Anna, ebenfalls Anwohnerin in der Sandheide, nutzt ihr Beet insbesondere für den Anbau von regionalem Gemüse und Gewürzen. Ihre Kinder helfen ihr fleißig dabei und freuen sich immer, wenn das Gemüse aus dem Eigenanbau auf dem Teller landet.

Anna, ebenfalls Anwohnerin in der Sandheide, nutzt ihr Beet insbesondere für den Anbau von regionalem Gemüse und Gewürzen. Ihre Kinder helfen ihr fleißig dabei und freuen sich immer, wenn das Gemüse aus dem Eigenanbau auf dem Teller landet.

Im Gartenhaus, zudem nur die Pächter einen Zugang haben, gibt es viele verschiedene Samen zum Einpflanzen.

Für die individuelle Verschönerung der Hochbeete waren die ‘jungen Künstler’ Lina, Luan (l.) und Luana (r.) zuständig.
© bm

Du liest erkrath.jetzt gern und regelmäßig?

Unabhängiger Journalismus kostet Zeit und Geld. Unterstütz uns mit einer Spende, einmalig oder regelmäßig, auf unser Konto, über betterplace.org oder Paypal.
Vielen Dank!

Auf unser Konto spenden:

Freie Journalisten eG
IBAN: DE23 3406 0094 0002 0516 39

Spenden kannst Du auch über betterplace.org oder via Paypal

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*