Shopping-Erlebnis nicht schmälern!

IHK Düsseldorf

Foto: Archiv/ Tanja Bamme

IHK Düsseldorf äußert sich zum Öffnungsverbot an Adventssonntagen

„Die Entscheidung ist ein Schlag ins Kontor des stationären Einzelhandels in der Stadt Düsseldorf und im Kreis Mettmann“, mit diesen Worten kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Gregor Berghausen die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts in Münster, nach der der Einzelhandel an allen kommenden Adventssonntagen und am 3. Januar 2021 die Geschäfte landesweit nicht öffnen darf. Das OVG war damit einem Eilantrag der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gegen die nordrhein-westfälische Corona-Schutzverordnung gefolgt.

„Das ist umso bedauerlicher, weil dem ohnehin schon durch Corona gebeutelten Einzelhandel eine weitere Chance genommen wird. Und für die Bürgerinnen und Bürger entfällt ein zusätzliches Highlight in dieser trüben Zeit“, so Berghausen.

Für Düsseldorf regt die IHK an, gemeinsam mit dem Forum Stadtmarketing, dem Einzelhandelsverband und der Stadt Düsseldorf mögliche Alternativszenarien zu erörtern, um den stationären Handel auch im Advents- und Weihnachtsgeschäft unterstützen zu können. Gleichzeitig vertraut die IHK darauf, dass auch nach dem morgigen Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Länderchefs die Geschäfte weiter offenbleiben und es keine weiteren Einschränkungen für den Einzelhandel geben wird. Denn: „Der Handel hat sich auf die Black Week und die folgenden Adventswochen intensiv vorbereitet und will ein sicheres Shopping-Erlebnis bieten“, so Berghausen.

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1 Kommentar

  1. Ich kann die IHK und den Einzelhandelsverband nicht so richtig verstehen. Es wäre doch einfach gewesen, und das schon lange vor Corona, für die Einzelhändler eine Plattform im Internet zu schaffen. Da man vielen Händlern ein Angebot hätte machen können, wären die Kosten nicht ins Uferlose gelaufen, und die Händler hätten Zeit gehabt mit dem “neuen” Medium zu üben. Jetzt beklagt man sich, dass alle im Internet bei welchem Händler auch immer einkaufen. Es soll jetzt sogar internationale Plattformen geben, die angeblich den lokalen Einzelhandel stärken.

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