Seniorenratswahl: Das Ergebnis steht fest

Symbolbild Wahl: Ulleo/ Pixabay

Bürgerreporter Timo Kremerius nimmt sich dem Ergebnis der Seniorenratswahl thematisch “ein wenig anders” an.

In meinem Bericht möchte ich einmal nicht das Ergebnis, oder wenn nur am Rande, in den Vordergrund stellen. Mir geht es in diesem Falle einmal um die Arbeit, die vor, während und nach einer solchen Wahl stattfindet und vom Bürger normalerweise nicht wahrgenommen wird: Nämlich die Arbeit von der Stadtverwaltung Erkrath, deren Leistungen von vielen Bürgen nicht in dem berechtigtem Umfang gewertschätzt wird.

Hier eine kurze Beschreibung: Als erstes müssen die Kandidaten für eine solche Wahl gesucht und gefunden werden. Dazu ist eine intensive Pressearbeit nötig. Wenn alles organisiert ist, werden Vorstellungstermine in den drei Stadtteilen terminiert. Alles mit viel Arbeit und Organisation verbunden.

Gerade hat die Verwaltung alles organisiert, dann kommt – CORONA – also die ganze Arbeit bezüglich Räume organisieren und Termine machen für “die Tonne”. Nur der reine Wahlvorgang bleibt übrig.

Und das Auszählen der Stimmzettel

Wir sprechen hier von gut 3.200 Wahlbriefumschlägen, etwas mehr als die Anzahl der Wahlbriefumschläge bei „normalen Wahlen“, mit der entsprechenden Anzahl Wahlscheinen und Stimmzettel. Diese müssen auf Gültigkeit kontrolliert werden. Ich habe vergessen zu sagen, dass die Wahlhelfer über keinen Zauberstab verfügen und sich die Wahlbriefumschläge nicht von selbst öffnen. Einige immer klugen Bürger werden jetzt sagen. „Dat kann mer auch schneller machen“.

Nein, glauben sie es mir, das geht nicht.

Nachdem die ungültigen Stimmen aussortiert wurden, musste sich am zweiten Tag den blauen Umschlägen widmet werden. Immerhin noch gut 3.000 Stück. Hier erwähne ich noch einmal den fehlenden Zauberstab zum Öffnen der Umschläge mit den Wahlscheinen. Da ich auch schon seit Jahrzehnten Wahlvorstand in einem Wahllokal in Erkrath bin, weiß ich aus Erfahrung, dass es immer müßig ist, wenn der Wähler mehrere Kreuze machen kann. Also zog sich die Auszählung hin, da- um Fehler auszuschließen- zweimal gezählt und eine Strichliste gemacht werden musste. Nach fünf Stunden stand das Ergebnis fest. Ich erwähne noch einmal, dass diese Arbeit zusätzlich zur täglichen Arbeit, die ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung erledigt, geleistet werden musste.

Es lag mir am Herzen auch mal eine Lanze für diejenigen zu brechen, die unverdrossen jeden Tag für die Bürger da sind und für den kleinsten Fehler mitunter unerbittlich kritisiert und gescholten werden. Besonders zu dieser Zeit, im Zeichen des CORONA, kann ich feststellen, dass die Stadtverwaltung unermüdlich versucht, dem Wunsch eines jeden Bürgers gerecht zu werden. Ich bin sehr froh darüber, dass wir eine besonnene und zielführend arbeitende Verwaltung – vom Bürgermeister bis hin zur Schreibkraft – haben. Dafür zu mindestens meinen Dank.

Anbei das Wahlergebnis:

Folgende Personen wurden, vorbehaltlich der Annahme der Wahl, in den Seniorenrat gewählt (in der Reihenfolge der Stimmenanzahl):  

  • 1. Kremerius, Dieter 1461 Stimmen
  • 2. Esselborn, Horst 1307 Stimmen
  • 3. Nentwich, Joachim 1286 Stimmen
  • 4. Herresbach, Otto 1130 Stimmen 
  • 5. Scheurer, Christiane 1095 Stimmen
  • 6. Krohs, Erich 918 Stimmen
  • 7. Siebert, Harald 762 Stimmen
  • 8. Scheurer, Wolfgang 666 Stimmen
  • 9. Graf, Manfred 332 Stimmen 
  • 10. Riddering, Christa 262 Stimmen 
  • 11. Riemer, Monika 226 Stimmen

 In die Reserveliste aufgenommen werden:

12. Wagner, Sabine 223 Stimmen, 13. Kürten, Monika 218 Stimmen

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1 Kommentar

  1. ist nur verwunderlich es gibt soviel ältere mitbürger in erkrath und dann nur eine so geringe wahlbeteiligung – egal wir werden uns weiter für die belange der senioren einsetzten. freue mich das ich wieder gewählt worden bin .

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