Schultz ein zweiter Zimmermann?

Christoph Schultz hatte allen Grund zu lachen. Relativ früh war klar, dass er die Wahl gewinnt. Foto: RG

Noch bevor am Sonntagabend alle Wahlbezirke ausgezählt waren, zeichnete sich ab, dass Christoph Schultz die Bürgermeisterwahl im ersten Wahlgang für sich entscheidet.

Wir trafen Christoph Schultz um 20.15 Uhr im Rathaus, als er sich bei den Wahlhelfern bedankte.

Haben Sie damit gerechnet, dass es keine Stichwahl geben wird?

“Ich hatte viel Rückenwind in den letzten Wochen und ein gutes Gefühl, aber man muss immer den Wahlabend abwarten”, antwortet Christoph Schultz freudig aufgeregt. Mit gutem Grund: Zu dieser Zeit liegt er bereits bei 60 Prozent der Wählerstimmen, später am Abend sind es dann 61,52 Prozent. Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann schaffte es gestern 68,46 Prozent der Wählerstimmen für sich zu gewinnen. Christoph Schultz ist also gar nicht so weit davon entfernt.

Wie geht es Ihnen mit diesem Ergebnis?

“Zuerst einmal empfinde ich Freude, aber auch großen Respekt vor der Herausforderung. Ich werde auch in den kommenden fünf Jahren daran arbeiten Erkrath in kleinen Schritten besser zu machen.”

Wichtig war ihm gestern Abend allen zu danken. “Ich möchte mich bei meiner Familie bedanken, die mich die ganze Zeit unterstützt und mir den Rücken frei hält. Auch meinen Parteikollegen möchte ich danken und freue mich, dass die CDU zur stärksten Kraft gewählt wurde. Ganz besonders möchte ich den Wählern danken, die mir mit ihrer Stimme ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Und die, die mich nicht gewählt haben, die überzeuge ich in den kommenden fünf Jahren mit guter Arbeit.”

Die vergangene Wahlperiode dauerte aufgrund der Zusammenlegung von Rats- Bürgermeisterwahlen ein Jahr länger. Viel Zeit Erfahrungen zu sammeln. “Ich weiß, worauf ich mich einlasse”, sagt Christoph Schultz zu seiner Wiederwahl. “Spannend wird die Zusammensetzung des künftigen Rats.”

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