„Roadpol Safety Days“

Kreispolizeibehörde Mettmann

Symbolbild

Wie die Polizei bereits berichtete, hat sich die Kreispolizeibehörde Mettmann an den so genannten „Roadpol Safety Days“ beteiligt. Ziel der europaweiten Verkehrssicherheitsaktion ist es, die Zahl der Unfalltoten im Straßenverkehr zu senken. Im Land Nordrhein-Westfalen und damit auch im Kreis Mettmann setzte die Polizei hier insbesondere einen Fokus auf Präventionsangebote für Fahrrad-, E-Bike und Pedelecfahrerinnen und -fahrer.

Zudem wurden im Aktionszeitraum vom 16. September 2021 bis zum 22. September im gesamten Kreis Mettmann schwerpunktmäßige Verkehrskontrollen zum Schutz des nicht motorisierten Zweiradverkehrs durchgeführt.

Das sind die Ergebnisse im Einzelnen:

Insgesamt ahndeten die Polizeibeamten 145 Verstöße von Rad- und Pedelecfahrerinnen und -fahrern sowie 186 Verstöße von Autofahrerinnen und Autofahrern. Die meisten Verstöße der Zweiradfahrerinnen und -fahrer gingen zurück auf die Nichtbeachtung der Verkehrsflächennutzung sowie die Nutzung der falschen Richtungsfahrbahn. Hinzu kam eine Reihe von Verstößen, weil die Radfahrerinnen und Radfahrer während der Fahrt mit dem Handy telefonierten.

Bei den Autofahrerinnen und Autofahrern wurden insbesondere Fehler beim Abbiegen geahndet (insgesamt 46 Verstöße), ferner wurden 15 Kfz-Führende mit dem Handy in der Hand „erwischt“.

Als ebenfalls erfolgreich bewertet die Polizei die im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion durchgeführten Präventionsveranstaltungen in Heiligenhaus und Monheim am Rhein. Während am Freitag (17. September 2021) die Polizei auf dem PanoramaRadweg in Heiligenhaus67 Bürgergespräche führte, um für mehr gegenseitige Rücksichtnahme auf dem stark frequentierten gemeinsamen Fuß- und Radweg zu werben. In Monheim hatte die Polizei am Sonntag (19. September 2021) 61 Fahrräder nach dem „BlockIT“-Verfahren gegen Diebstahl geschützt, zudem bot die Polizei ein Fahrsicherheitstraining für Pedelecfahrende an, was von einem Dutzend Bürgerinnen und Bürgern in Anspruch genommen wurde.

Hintergrund der Kontrollen war, dass immer mehr Menschen auch im Kreis Mettmann auf das Fahrrad, ein Pedelec oder ein E-Bike umgestiegen sind. Viele unterschätzen dabei allerdings die Gefahr, die von den Zweirädern ausgeht: Im Jahr 2020 verunglückten 396 (2019: 362) Radfahrerinnen und -fahrer sowie 100 (2019: 85) Pedelecfahrerinnen und -fahrer im Kreis Mettmann. Besonders alarmierend ist, dass die Anzahl der selbst verschuldeten Alleinunfälle ohne Fremdeinwirkung – insbesondere bei Pedelecfahrerinnen und -fahrern – seit Jahren deutlich zunimmt.

  • Anzeige
  • Anzeige

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*