Polizei fahndete mit Hubschrauber

Kreispolizei Mettmann

Symbolbild: Kreispolizei Mettmann

Am noch sehr frühen Montagmorgen (16. März 2020) hat die Polizei in Erkrath-Hochdahl mit einem Hubschrauber nach einem Unfallverursacher gefahndet, der mit einem bei einem Einbruch in Tönisvorst gestohlenen Tiguan unterwegs war.

Das war passiert:

Gegen 4:25 Uhr fuhr ein Erkrather mit seinem Auto über die Bergische Allee in Hochdahl. Etwa 100 Meter hinter der Einmündung zum Schlickumer Weg kam er am rechten Fahrbahnrand an einen VW Tiguan vorbei, der gegen ein Verkehrszeichen gefahren war. Das Fahrzeug war verlassen, obwohl der Zündschlüssel steckte. Daraufhin alarmierte der Mann die Polizei, welche kurz darauf an der Unfallstelle eintraf.

Bei der Überprüfung des Wagens stellte sich schnell heraus, dass der Tiguan bei einem Einbruchsdiebstahl am 7. März 2020 in Tönisvorst entwendet worden war. Die örtlich zuständige Kreispolizeibehörde Viersen hatte darüber noch am gleichen Tag in einer eigenen Pressemeldung berichtet (siehe Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65857/4540224).

Erste Ermittlungen an der Unfallstelle erhärteten den Verdacht, dass es sich bei dem Unfallverursacher um einen 28 Jahre alten Krefelder handelte, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist. Sowohl der Sitz und der Motor des verunfallten Tiguans waren noch warm.

Daher leitete die Kreispolizeibehörde Mettmann umgehend intensive Fahndungsmaßnahmen nach dem Verursacher ein, wobei auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde. Leider konnte der Fahrer des Tiguans dabei nicht angetroffen werden.

Die Polizei ließ den VW zur Beweissicherung abschleppen. Die Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Pkw-Dieb, Einbrecher und Unfallflüchtigen dauern nach wie vor an. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von annähernd 1.000 Euro.


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