Piraten fordern Lösung zur digitalen Kontaktnachverfolgung

Gruppe Piraten im Kreistag Mettmann

Glücklicherweise sinken die Corona-Zahlen im Kreis Mettmann sodass erste Öffnungen möglich werden. 

Die Verunsicherung in der lokalen Wirtschaft ist jedoch groß. Die Kreistagsgruppe der PIRATEN erreichte mehrere Anfragen von Laden- und Gaststättenbesitzern, wie man digital die geforderte Kontaktnachverfolgung organisieren kann. Dazu hatten die PIRATEN frühzeitig den Kreis Mettmann aufgefordert die Initative zu ergreifen und mit der “luca-App” ein vorhandenes System einzuführen.

Der Kreis Mettmann hat sich aber für das offene IRIS-Gateway entschieden. Diese Entscheidung ist aus Sicht der PIRATEN nachvollziehbar, da das IRIS-Gateway ein offener Standard ist und von einer großen Anzahl von Anwendungen benutzt werden kann. Allerdings geht hier aus Sicht der PIRATEN nun wertvolle Zeit verloren. Nach Ihrer Kenntnis ist diese Lösung erst ein einigen Wochen verfügbar.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die lokalen Händler mit der Entscheidung alleine gelassen werden, welche Anwendung genutzt werden kann. Nach Informationen der PIRATEN gibt es aktuell über 60 verschiedene Lösungen zur digitalen Kontaktnachverfolgung, die mit diesem Gateway kompatibel sind – hierunter befinden sich sogar lokale Anbieter aus der Region.

Die PIRATEN fordern daher den Kreis Mettmann auf, den Handel und die Gastronomie möglichst schnell bei der Einrichtung der digitalen Kontaktnachverfolgung zu unterstützen. Möglichkeiten sind hier der Erwerb von Software-Lizenzen für die Unternehmen im Kreisgebiet oder die Einrichtung eines Fördertopfes für Lizenzgebühren. Die PIRATEN werden einen entsprechenden Antrag einbringen.

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