Parzival (to go) im Lokschuppen *ausverkauft*

Parzival (to go) von Tankred Dorst — Mitarbeit Ursula Ehler Regie und Video: Robert Lehniger Bühne und Kostüm: Kathrin Krumbein Musik: Daniel Murena Licht: Christian Schmidt Dramaturgie: Beret Evensen Theaterpädagogik: Thiemo Hackel Auf dem Bild: Alexej Lochmann, Eva Lucia Grieser, Markus Danzeisen Foto: Thomas Rabsch

Nach der erfolgreichen Aufführung von ‘Nathan (to go)’ im letzten Jahr gastiert das Düsseldorfer Schauspielhaus am 4. März 2020 erneut mit einer mobilen Inszenierung im Lokschuppen Hochdahl.

Die mobilen “to go” Inszenierungen erfreuen sich auch in Erkrath großer Beliebtheit. “Wir freuen uns sehr, dass es dem Eisenbahn- und Heimatmuseum Erkrath-Hochdahl mit ‘Parzival (to go)’ von Tankred Dorst (Mitarbeit Ursula Ehler) erneut gelungen ist ein kulturelles Highlight des Düsseldorfer Schauspielhauses im Lokschuppen anzubieten”, sagt Dr. Ralf Fellenberg und ergänzt “Genauso bedauern wir, dass wir keine einzige Karte mehr anzubieten haben.” Das spricht auf jeden Fall dafür, dass der Lokschuppen auch künftig solche Veranstaltungen im Programm haben sollte und Dr. Fellenberg versicherte unserer Redaktion, dass man ‘daran arbeite’.

Der »Parzival« des Dichters Wolfram von Eschenbach ist eines der wirkungsvollsten Epen des 12. Jahrhunderts und hat zahlreiche Nachdichtungen inspiriert. Auch Tankred Dorst, der zu den prägenden Stimmen der zeitgenössischen deutschen Dramatik zählt, hat seinen »Parzival« auf Grundlage der mittelalterlichen Vorlage verfasst.

Parzival wächst in völliger Abgeschiedenheit auf. Bei der ersten Begegnung mit zwei Rittern ist es um ihn geschehen. Er will einer von ihnen werden und macht sich auf an den Hof von König Artus. Auf seinem Weg begegnet Parzival alles zum ersten Mal: Er weiß nicht, was Leben und Tod ist, was die Liebe und was »der Andere«. Parzival – der Name bedeutet übersetzt »mittendurch«! – bricht ungebremst über die Welt herein. Die Regeln der menschlichen Gesellschaft sind ihm fremd, überall hinterlässt er verbrannte Erde, zugleich ist er der Hoffnungsträger, der zum Gralskönig bestimmt ist. Auf seiner Suche wird er von Merlin, dem Zauberer, begleitet, der dafür sorgt, dass Parzival lernt: dass es unmöglich ist, schuldlos zu leben. Und dass nur derjenige Erlösung findet, der fähig ist, Mitleid zu zeigen.

Der Regisseur Robert Lehniger hat sich mit einem eigenen Format einen Namen gemacht: Die Inszenierungen »Faust (to go)« und »Nathan (to go)« waren in der ganzen Stadt Düsseldorf unterwegs. Aufgrund der großen Beliebtheit führt das Düsseldorfer Schauspielhaus das Format fort.

Wer ‘Parzival (to go)’ nicht im Lokschuppen erleben kann, die Inszenierung aber dennoch gerne sehen würde, hat vielleicht an einem anderen Spielort in der Umgebung noch Glück. Alle Aufführungen sind dem Spielplan des Düsseldorfer Schauspielhauses zu entnehmen.

Für alle, die Karten für den Lokschuppen haben:

Beginn der Vorstellung im Lokschuppen ist am 4. März 2020 um 20 Uhr.

Einlass ist ab 19.15 Uhr nach dem Soundcheck.

Um 19.35 Uhr gibt es für Interessenten eine Einführung in das Stück im Barbereich.

Die Aufführung dauert knapp 2 Stunden. Es wird ohne Pause gespielt.

Die Nummer der Eintrittskarte entspricht der Sitzplatznummer.

Um die Zeit bis zum Beginn der Veranstaltung zu überbrücken, bietet das Eisenbahn- und Heimatmuseum Erkrath-Hochdahl ein Catering mit Getränken und Brezeln an.


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