Freiwilliges Soziales Jahr im Hospiz

Foto: RG

Zum ersten Februar 2020 ist im Franziskus-Hospiz in Hochdahl wieder der Einstieg in ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) möglich.

Das Leben ist eine Frage des Mutes, so soll es ein berühmter Musiker formuliert haben, heißt es in der Stellenausschreibung zur FSJ-Stelle des Franziskus-Hospiz. Manchmal ist das Leben aber auch einfach nur eine Warteschleife, weil man nicht sofort den passenden Studienplatz findet oder noch nicht sicher ist, welche Ausbildung oder welche Studienrichtung überhaupt zu einem passt. Dann ist ein FSJ vielleicht genau das Richtige, um Klarheit zu erhalten.

“Bei uns ist Teamarbeit wichtig. Wer gerne vielseitig arbeitet und offen für neue Herausforderungen ist, ist bei uns richtig”, lädt Hospizleiterin Silke Kirchmann zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder zum Bundesfreiwilligendienst im Hospiz ein.

Keine Berührungsängste haben

Es gibt wohl kaum einen Ort, an dem man so intensiv erfährt, was Leben bedeutet, wie ein Hospiz. Die Erwartung, dass hier nur Krankheit, Stille und Trauer zu erfahren ist, wird nicht erfüllt. Das Hospiz ist ein Ort, an dem gelacht wird, auch wenn viele das nicht vermuten.

Auf der Homepage des Franziskus Hospiz sind Erfahrungen zweier ehemaliger FSJ’lerinnen nachzulesen. In einer Mitgliederversammlung sagte die damals 18-jährige Stelleninhaberin: „Als mir ein Bewohner erzählte, dass er nach dem Krankenhausaufenthalt erst wieder bei uns im Hospiz gelernt habe zu leben, hat mich das wirklich umgehauen!“ Sie und eine gleichaltrige Kollegin waren gemeinsam zunächst mit einem unsicheren Gefühl und undeutlichen Erwartungen in das Jahr gestartet und stellten schnell fest, das ein Hospiz eben kein todtrauriger und düsterer Ort ist. Sie trafen auf helle freundliche Zimmer, nette Kollegen und eine warme Atmosphäre.

Welche Aufgaben übernimmt man im FSJ im Hospiz?

Ein FSJ im Franziskus-Hospiz bringt viel Abwechslung mit sich. Neben Fahrdiensten, Erfüllung von Aufträgen im Servicedienst sowie Telefon- und Empfangsdienste stehen oft Alltagskontakte mit den Hospizbewohnern auf der Tagesordnung (keine Pflege) und manchmal sogar die Erfüllung eines Sonderwunsches, wie eine der beiden ehemaligen FSJ’lerinnen berichtete: „Für einen Gast habe ich auch mal ein Spiegelei in Herzform gebraten.”

Die Bewerbung

Wer sich bewerben möchte, sollte Offenheit für die Hospizarbeit mitbringen, mindestens 18 Jahre alt sein und einen Führerschein Klasse B besitzen.

Richtet Eure Bewerbung schriftlich an das Franziskus-Hospiz Hochdahl, z. Hd. Hospizleiterin Silke Kirchmann, Trills 27, 40699 Erkrath oder direkt per Email an silke.kirchmann@marienhaus.de.


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