No1 startet mit neuem Konzept

Das neue "Dreamteam": Die Damen vom Caterinservice Formbar, Linda Koll (links) und Barbara Noack (rechts) sowie No1-Inhaberin Caterina Klusemann/© RG

Mit einem neuen Konzept startet das Neandertal No1 in die Saison. Gäste dürfen sich ab sofort über mehr Öffnungszeiten und doppelte Frauenpower freuen.

Wer Caterina Klusemann vom Neandertal No1 kennt, der weiß dass sie eine wahre Netzwerkerin ist. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die kreative Gastronomin die Corona-Zeit nicht etwa dazu genutzt hat, den Kopf in den Sand zu stecken sondern Optimierungsmaßnahmen in ihrem schnuckeligen Café anzugehen. „Im März habe ich noch gedacht, dass ich im April wieder öffnen kann. Doch wir mussten noch weiter warten. Und so habe ich die Terrasse in Angriff genommen, die mir schon immer ein Dorn im Auge war“, berichtet Caterina Klusemann bei einer der ersten Präsent-Presseterminen nach der Corona-Pandemie. Neben ihrer neuen Terrasse, die sich gleich auf beiden Seiten des No1 erstreckt und die von einer Landesförderung für erweiterte Hygienemaßnahmen mitfinanziert wurden, hat sie aber auch ihre Gastronomiekonzept umstrukturiert und gleich doppelte Frauenpower ins Boot geholt.

Formbar erweitert das Angebot

Mit der Cateringagentur „Formbar“ aus Hilden, die von den beiden Inhaberinnen Linda Koll und Barbara Noack geleitet wird, konnte das No1 eine Angebotsausweitung erwirken. Und das hat gleich mehrere Vorteile für die Gäste. Nicht nur, dass Caterina Klusemann mit ihrem Team demnächst mindestens vier Tage in der Woche ein offenes Cafékonzept mit Fensterverkauf und Selbstbedienung fahren möchte, auch muss das Ausflugslokal aufgrund von Veranstaltungen nicht gänzlich schließen. „Denn ich sehe es auch als Aufgabe an, an diesem Standort öfter für die Gäste da zu sein, die ins Neandertal kommen um hier spazieren zu gehen oder den Spielplatz nutzen“, erklärt Caterina Klusemann ihre Zukunftsvision.

Formbar hingegen soll die gesamte Veranstaltungsplanung samt kulinarischer Betreuung übernehmen. Gefunden hat Caterina Klusemann das Unternehmen im Internet. Und obwohl die Inhaberinnen nicht auf die erste Mail antworteten, blieb sie hartnäckig. „Denn das Konzept der Nachhaltigkeit und der Leidenschaft zum Produkt ist genau meine Herangehensweise an die Dinge. Das habe ich mir für meine Gäste gewünscht“, erinnert sich Klusemann. Und auch Linda Koll war nach dem ersten persönlichen Kennenlernen ganz beseelt. „Aus einer geplanten Stunde wurden mehrere Stunden Gespräch. Das erfolgreichste Gespräch seit Jahren“, gibt die Unternehmerin wieder, die gemeinsam mit ihrer Partnerin bereits ab kommender Woche die ersten Hochzeiten übernimmt. „Denn die Kalender sind voll. Viele Paare haben ihre Hochzeit verschoben“, ergänzt Caterina Klusemann, die jetzt wieder vermehrt auf andere Projekte eingehen möchte.

Der „Urspung“ kehrt zurück

Darunter auch ihr in der Corona-Zeit gestarteter Onlineshop, der sich auf ihrer Internetseite finden lässt. Eine Zusammenstellung von zahlreichen lokalen Anbietern und Produkten. „Und natürlich wollen wir auch die Ursprung-Menüs wieder aufleben lassen“, so die Gastronomin, die kulinarische Steinzeitküche  auf die Teller zaubert. Einen ersten Kulturabend wird es bereits diesen Samstag um 18 Uhr geben. Dann lädt das No1 zum Literatur- und Weinabend ein. Eine vorherige Reservierung ist zwingend erforderlich.

Wissenswertes: Als Ausdruck ihrer Netzwerkkompetenz hat Caterina Klusemann zum ersten Präsenztermin auch die zahlreichen Hochzeitsanbieter eingeladen, die sich schon auf der Hochzeitsmesse im Vorjahr miteinander ausgetauscht haben. Hier haben wir über die Hochzeitsmesse berichtet.

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