Museumstag der besonderen Art

Historische Einsatzfahrzeuge - Lokschuppen Erkrath
Historische Einsatzfahrzeuge zu Besuch im Lokschuppen. Foto: Lutz Wulfestieg

Mit Bildergalerie | Am letzten Sonntag war wieder einmal Museumstag des Eisenbahn- und Heimatvereins Erkrath-Hochdahl im Lokschuppen und es lockte eine weitere Attraktion.

In Zusammenarbeit mit Einsatzfahrzeuge112HD gab es auch im Außenbereich ein Oldtimer-Treffen. Insgesamt 15 historische Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdiensten und THW, die aus unterschiedlichen Städten in NRW kamen, konnten von den Besuchern in Augenschein genommen werden und natürlich durfte man auch einmal selbst hinterm Steuer Platz nehmen. Allerdings nur im Parkzustand.

“Ich hab Dr. Ralf Fellenberg einfach angesprochen und gefragt, ob es nicht eine Idee wäre auch im Außenbereich etwas historisches zu bieten. Mir war aufgefallen, dass der Außenbereich bei Ausstellungen wenig genutzt wird”, erklärt Sebastian Hansen von Einsatzfahrzeuge112HD, einer ehrenamtlichen Initiative, die mit Fotografien von Einsatzfahrzeugen und inzwischen auch Blaulichtfotografie, Lust auf die Freiwillige Feuerwehr machen möchte. Entstanden ist die Idee vor etwa einem Jahr. Neben Sebastian Hansen sind fünf weitere Fotografen aus NRW, Baden-Würtemberg, Bayer, Sachsen und Sachsen-Anhalt beteiligt. Ihre Fotos mit Infos zu den Fahrzeugen, veröffentlichen sie über Instagram, Facebook und neuerdings auch über eine Homepage, die sich allerdings noch im Aufbau befindet.

Nachdem Dr. Fellenberg die Idee im Außenbereich historische Fahrzeuge zu zeigen für gut befand, blieb Sebastian Hansen gerade einmal ein Monat Zeit für die Organisation. Er hat alle, die ihm über sein Netzwerk bekannt waren, angeschrieben. “Das wir am Ende 15 Fahrzeuge vor Ort hatten, war ein toller Erfolg.”

Dr. Ralf Fellenberg, Vorsitzender des Eisenbahn- und Heimatmuseum Erkrath-Hochdahl e.V.
Dr. Ralf Fellenberg (Eisenbahn- und Heimatverein
Erkrath-Hochdahl). Foto: RG

Ein Erfolg war die Kombination des Museumstags mit der Fahrzeugausstellung am Ende auch für das Museum im Lokschuppen. “Wir konnten 210 Besucher zählen. Das ist für die letzten Jahre eine Rekordzahl”, freute sich Dr. Ralf Fellenberg für den Verein. Die Vereinsmitglieder hatten mindestens soviel Freude an historischen Einsatzfahrzeugen, wie die Museumsbesucher. “Ich hab mich dann mal in einen alten Magirus gesetzt. Genauso einen hab ich in meiner Jugend mal bei der Bundeswehr gefahren. Als ich am Steuer saß, kam mit dem Fahrzeuggeruch die ganze Erinnerung zurück”, schmunzelte Uli Schimschock, der an diesem Tag wieder einmal Dienst im Bahnladen hatte.

Im Museum gab es natürlich auch wieder jede Menge ‘Fundstücke’. Hier ein paar Eindrücke:

Als sich am frühen Nachmittag die ersten Fahrzeuge, die eine weitere Anfahrt hatten, auf den Heimweg machten, verabschiedeten sie sich mit Sirenen, deren nostalgischer Klang für die anwesenden Besucher noch einmal ein besonderes Erlebnis war.

Ein Dankeschön gilt dafür sicher auch Sebastian Hansen für die Organisation und all denen, die sich mit den historischen Einsatzfahrzeugen aus Heiligenhaus, Düren, Wermelskirchen, Dormagen, Neuss und weiteren Städten, auf den Weg gemacht hatten, um ihre Fahrzeuge hier in Erkrath zu präsentieren. “Schön, dass Ihr da wart. Ihr habt den Museumsbesuchern eine echte Freude gemacht.”


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