Mit viel Kreativität und Balance

Sie hatten in der Art and Scating Woche viel Spaß. © RG

Ganz individuell ein eigenes Skateboard gestalten und unter Anleitung trainieren, wie man damit fährt. Die Ferienspaßwoche ‘Art and Skating’ hatte einiges zu bieten.

“Wir haben das Angebot als Bildungsprojekt ausgeschrieben und konnten es mit Hilfe der Förderung des Paritätischen Jugendwerks und einer Spende von Tinkerbell umsetzen”, berichtete Gabriela Klosa, denn die notwendigen Materialen waren nicht ganz billig. Damit dann auch alle sicher auf ihren Skateboards stehen und fahren konnten, hat das TSV Jugendzentrum auch noch einen Coach engagiert, der mit den Kindern im nahegelegenen Skaterpark trainiert hat.

Claudia Andraczek hat das Projekt geleitet, in dem Gestaltungsideen, handwerkliches Geschick, künstlerische Umsetzung und ganz viel Balance und Sportlichkeit gefragt waren. “Ein bisschen Geduld mussten die Kinder schon mitbringen, denn es waren viele einzelne Arbeitsschritte notwendig und immer wieder musste die Trocknungszeit abgewartet werden”, erklärte sie. Nach den ersten Entwürfen auf dem Papier mussten die Skateboard-Rohlinge abgeschmirgelt und grundiert werden. Dann wurde wieder geschliffen und Schritt für Schritt mit der jeweiligen Trocknungszeit Hintergrund und Motiv aufgetragen.

Langweilig wurde es den Kids dabei nicht, denn einige Skateboards hatten Claudia Andradzek und Liam Anderson, der gerade seinen Bundesfreiwilligendienst im Jugendzentrum beendet, bereits vorbereitet. Unter Anleitung von Simon Wittrock konnten die Kinder in den Wartezeiten, wenn die Boards trockneten, schon einmal im Skaterpark ‘gleich um die Ecke’ die Praxis üben.

Skateboard-Training mit Simon Wittrock

Lauter Kunstwerke

Die Endergebnisse können sich sehen lassen. Von Mangas über Zelda Motive bis hin zu ganz frei ausgedachtem Design ist alles dabei. Ein ganz besonderes Skateboard hat Liam Anderson als Dankeschön für Tinkerbell gestaltet. Der Verein hat das TSV Jugendzentrum im Projekt ‘Art and Skating’ nicht zum ersten Mal unterstützt. Und weil die Woche so ein Erfolg war, soll es im kommenden Jahr eine Wiederholung geben.

Trotz Corona konnte das Jugendzentrum für jede Ferienwoche ein Angebot durchführen. Das alternative Programm ‘Weltreise to go’ das Taha Mansour für den Fall entwickelt hatte, dass kein Ferienspaß statt finden könnte, gab es zusätzlich. In dieser Woche gibt es noch das ‘Sommerabenteuer und Natur’ und in der letzten Ferienwoche heißt es dann ‘Escape Room – Ausbruch aus dem Zoo’. Auch der Ferienspaß für die Herbstferien ist schon geplant. Eine Einschränkung beim Ferienspaß gibt es dann dennoch: Die Gruppen sind etwas kleiner, damit alle Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können.


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