Mit negativem Schnelltest weiter Museumsbesuche und Shoppen erlaubt

Kreis Mettmann

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Symbolbild Corona Test negativ/ Foto: geralt, Pixabay

Der Kreis Mettmann wird ergänzend zur neuen Corona-Schutzverordnung, die bei einer Inzidenz von über 100 an drei Werktagen eine Rückkehr zum strengen Lockdown vorsieht, eine Allgemeinverfügung auf den Weg bringen.

Dort wird geregelt, dass die derzeitigen Öffnungen beibehalten werden können – jedoch nur für Kunden, Besucher, Nutzer mit tagesaktuellem negativen Testergebnis. Der Kreis macht damit von der Möglichkeit Gebrauch, die in der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes angeboten wird. Die Allgemeinverfügung soll am Montag, 29. März, in Kraft treten. Dazu bedarf es noch der Genehmigung des Gesundheitsministeriums des Landes, mit der am Wochenende gerechnet wird.

Dies bedeutet unter anderem im Folgenden:

  • Der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen ist mit vorheriger Terminbuchung und bei sichergestellter Rückverfolgbarkeit zulässig. Zutritt haben nur Besucher mit negativem Schnelltest. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.
  • Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht durch den Verkauf von Waren für den täglichen Bedarf privilegiert sind (Lebensmittel, Drogerien, Blumenläden etc.) dürfen Terminshopping anbieten. Eine vorherige Terminbuchung und eine zeitliche Begrenzung des Aufenthalts sind zwingend. Kunden erhalten nur Zutritt mit negativem Schnelltest. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.
  • Körpernahe Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, sind bei Einhaltung von Hygienevorgaben der Verordnung zulässig. Zutritt haben nur Kunden mit negativem Schnelltest. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Weitere Informationen zur neuen Corona-Schutzverordnung hier.

1 Kommentar

  1. Ich halte diese Regelung für völlig unangebracht, weil z.B in ERkrath nur drei Arztpraxen und eine häusliche Pflege Tests anbietet mit Termin; bevor ein solches Konzept eingeführt wir, sollte man nach Tübingen schauen, die monatelang für ihren Tübinger Weg gebraucht haben und selbst da steht das Ergebnis noch offen.
    Die Zahlen im Kreis Mettmann steigen, ich verstehe weder Landrat noch die Bürgermeister der einzelnen Städte und bin extrem unzufrieden mit dieser Regelung.Vielleicht hätte man öffentliche Teststellen am Hochdahler Markt, am Neuenhausplatz und Bavierplatz aufbauen sollen, um es Menschen zu erleichtern, einen Schnelltest durchführen zu lassen. Ich sehe im “Kreis Mettmann-Modell- mit Genehmigung des MInisterpräsidenten und des Gesundheitsministers einen Bruch der konsequenten Umsetzung der 100 Inzidenz und halte sie für stümperhaft.Ja, sie macht mich wütend

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