März: Lese-Tipp der Stadtbücherei

Stadtbücherei Erkrath

Das Team der Stadtbücherei Erkrath. Bild: Stadtbücherei

Ein neuer Monat, ein neuer Lese-Tipp der Stadtbücherei Erkrath. Viel Spaß beim Schmökern“

Bücher sind Fenster in eine andere Welt, daher möchten wir euch einmal im Monat in Kooperation mit der Stadtbücherei Erkrath verschiedene Bücher vorstellen. Das Team der Stadtbücherei, unter der Leitung von Anne Heimansberg-Schmidt, schreibt zu Beginn eines jeden Monats eine Buchrezension.

Buchtipp: Das Haus in der Claremont Street

  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Verfasser: Wiebke von Carolsfeld
  • Umfang: 361 Seiten
  • Jahr: 2020
  • ISBN: 9783462054750
  • Zielgruppe: Erwachsene

Medientipp: Tom ist 9 Jahre alt, als er miterlebt, wie sein Vater erst seine Mutter Mona erschlägt und sich anschließend erschießt. Wie erlebt man das Undenkbare? Tom ist so schockiert, dass er aufhört zu sprechen. Seine unfreiwillig kinderlose Tante Sonya nimmt ihn auf, kommt aber nicht an den traumatisierten Jungen heran. Bald ist Tom gezwungen, erneut umzuziehen, diesmal in die Claremont Street in der Innenstadt von Toronto, in der ihm seine liebenswert-chaotische Tante Rose und sein Weltenbummler-Onkel Will ein Zuhause geben. Mit der Zeit wird Toms Schweigen zu einer mächtigen Präsenz, die es dieser zerrütteten Familie ermöglicht, einander zum ersten Mal wirklich zu hören. Ein Roman darüber, wie mit viel Humor und Liebe selbst aus den schlimmst möglichen Umständen etwas Positives erwachsen kann.

Was hat mir am besten gefallen? (Mitarbeiter Stadtbücherei Erkrath): Erst war ich mir nicht sicher, ob der Roman der richtige Lesestoff  während des Lockdowns ist. Der Beginn ist schlimm, so viel Leid, unfassbar. Aber dann taucht man ein in eine intensive, berührende Familiengeschichte, in der alle so gut sie können, versuchen mit der schwierigen Situation fertig zu werden. Keiner ist perfekt, jeder macht Fehler und dennoch kann es gut werden.

Eine Abbildung des Buches findet ihr hier.

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