Livekonzert weckt Erinnerungen

Familie Urban mit Freunden beim Konzert von Der letzte Schrei/ Foto: Tanja Bamme

Die beiden Konzerte der Band “Der letzte Schrei” fanden am vergangenen Wochenende statt und weckten Erinnerungen an eine Zeit vor der Pandemie.

„Es fühlt sich ein bisschen nach Normalität an“, ist sich Tine Urban sicher, als sie am Samstagabend gemeinsam mit Freunden und Familienmitgliedern auf dem Live-Konzert der Band „Der letzte Schrei“ in der neuen Party-Location Donkey Island in Unterfeldhaus zu Gast ist. Gemeinsam mit ihr sind auch andere Gäste aus der Region der Einladung gefolgt, um gemeinsam zu feiern. „Es ist schon ein gutes Gefühl, das Material in der Hand zu halten, das eigentlich seit März im Lager steht“, freut sich auch Veranstalter Lutz Kraft, der zu diesem außergewöhnlichen Event geladen hatte.

Nur am Platz durfte getanzt werden

„Es herrscht ausgelassen gute Laune und die Gäste halten sich allesamt an die Regeln“, so Kraft weiter, der maximal 220 Zuschauer auf seine Gelände geladen hat. Diese sitzen an reservierten Tischen in Kleingruppen, dürfen nur am Platz die Maske ausziehen. „Tanzen am Platz ist auch erlaubt“, ergänzen die Freundinnen Sarah, Bea und Jacqueline. Für die ist das Partygefühl noch immer nicht ganz zurückgekehrt. „Es ist noch immer ein beklemmendes Gefühl mit den Einschränkungen zu feiern und nicht vor der Bühne stehen zu dürfen, aber es ist schön endlich wieder unter Leute zu kommen.“

Das finden auch die vier Musiker von der Band „Der letzte Schrei“. Für Holger (Gitarre), Soby (Drums), Claus (Gesang) und Christian (Keyboards) ist es das erste Livekonzert vor Menschen. „Es ist ein merkwürdiges und zeitgleich cooles Gefühl, endlich wieder auf der Bühne zu stehen“, sind sich die Herren sicher. Die Stimmung ist jedoch eine andere. Party auf Distanz. „Wir sind sehr gespannt, ob es jemals wieder so wird wie damals und wann dieser Gedanke auch nach der Pandemie wieder aus den Köpfen der Leute verschwunden ist“, überlegen die Musiker, die teilweise sogar aus Hamburg angereist sind, um in Erkrath gute Laune zu verbreiten.

Lutz Kraft und Markus Albrecht präsentieren den SafeGate/ Foto:TB

SafeGate für mehr Sicherheit

Nach den neusten Hygienestandards hat Lutz Kraft seine Feier organisiert. Am Eingang des Partygeländers war ein sogenanntes SafeGate installiert, eine Hygieneschleuse mit vollautomatischen Vorrichtungen. „Diese misst die Temperatur, sprüht Desinfektionsmittel auf die Hände und kontrolliert somit den Einlass“, erklärt Markus Albrecht. Als Mitarbeiter des Unternehmens MSB Messebau hat er den ersten Einsatz des SafeGates überwacht. Drei Prototypen dieser Hygieneschleuse gibt es aktuell. „Und eigentlich kann der SafeGate noch mehr. Er kann auch kontrollieren, ob Besucher eine Maske tragen und Tickets einscannen“, so Albrecht.

Wissenswertes: Das nächste Mal soll der SafeGate am 12. September zum Einsatz kommen, dann begrüßt das Donkey Island die Band Kernseife.


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