Linke für neue Nutzung der Neanderhöhe

Die Linke Erkrath

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Neanderhöhe März 2021

Mit einer neuen Idee für die Nutzung der Neanderhöhe will die Fraktion DIE LINKE Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Stadt nachhaltig und gemeinnützig verbinden. Einen entsprechenden Antrag stellt die Linksfraktion zum nächsten Ausschuss für Umwelt und Planung in Erkrath.

“Wir haben jetzt die einmalige Chance, die Neanderhöhe als archäologischen Schatz für Erkrath zu bergen”, erklärt Markus Lenk für DIE LINKE im Erkrather Stadtrat. “Dazu braucht es etwas Phantasie und guten Willen. Die Entdeckung des eisenzeitlichen Gehöfts auf der Neanderhöhe geben uns Zeit und Anlass, die aktuelle Planung zu überdenken.”

Man wünsche sich eine echte Investition in die Zukunft Erkraths. Es brauche Ideen, die gesellschaftlich, kulturpolitisch, nachhaltigkeits- und gemeinschaftsfördernd unsere Stadt in die nächsten Jahrzehnte führen. „Wir wollen mit diesem Aufschlag zu einer neuen Nutzung der Neanderhöhe anstoßen, die von allen ErkratherInnen unterstützt werden kann. Mit ein wenig gutem Willen wird die Neanderhöhe dann nachhaltig zu einem Schmuckstück der Stadt.“

Und was sind die ersten Ideen? „Eine Aufarbeitung der Fundstelle für BesucherInnen, historische oder bodenkundliche Lehrpfade, eine Rekonstruktion eines eisenzeitlichen Gehöfts, nachhaltige Landwirtschaft zum Mitmachen, alles direkt von und für Erkrather BürgerInnen. Das Ganze eingebunden in ein pädagogisches Konzept und mit Bezügen zur touristischen Aufwertung im Neanderland. In der Kürze der Zeit haben wir nur eine erste Ideensammlung gemacht“, beschreibt Lenk, „das Ziel unseres Antrags ist, dass wir uns neu Gedanken machen und dabei BürgerInnen, Wissenschaft, Politik und Verwaltung wieder zusammenbringen.“

“Die Kleine Feldhofer Grotte, in der die ersten Neandertalerknochen gefunden wurden, ist kurz nach den Funden dem Kalkabbau zum Opfer gefallen. Sie wäre heute ein international besuchtes Denkmal auf Erkrather Boden. Wir dürfen nicht Fehler der Vergangenheit wiederholen, sondern müssen unsere zweite Chance nutzen. Es wäre doch eine Schande ein fast 3000 Jahre altes Bodendenkmal für ein paar Nutzbauten zu zerstören, die dann nach 30 Jahren abgeschrieben sind und leer stehen. „Das kann Erkrath besser“, schließt Lenk.

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