LINKE Erkrath fordert Auflösung von Sammelunterkünfte

Die Linke Erkrath

Symbolbild Unterkunft/ Congerdesign, Pixabay

Nachdem bereits in Mettmann und nun auch in Hilden in Sammelunterkünften der Städte Corona-Fälle aufgetaucht sind, sorgt sich Die LINKE in Erkrath auch um die Untergebrachten in den Erkrather Einrichtungen.

„Sammelunterkünfte müssen aufgelöst werden“ meint Hans-Jürgen Rieder, Ratsmitglied DIE LINKE in Erkrath. „Niemand, der in einer Sammelunterkunft untergebracht ist hat die Chance, sich zu schützen. Abstandsregelungen können in den beengten Verhältnissen mit Gemeinschaftsküche und Gemeinschaftstoiletten nicht eingehalten werden. Die Beispiele in Mettmann und Hilden zeigen, wie schnell aus diesen Verhältnissen aufwendige Quarantäne- und Evakuierungsmaßnahmen werden“ erklärt Hans-Jürgen Rieder für DIE LINKE Erkrath. „Allein schon aus Kostengründen müssen Sammelunterkünfte kurzfristig aufgelöst und die Betroffenen zum Beispiel in die aktuell freien Hotels oder Ferienwohnungen quartiert werden. Das betrifft nicht nur die Geflüchteten sondern auch die anderen Wohnungslosen in den Unterkünften.“

Für alle Menschen in Erkrath sind die aktuellen Zeiten extrem hart. Schutzbestimmungen wie Hygiene- und Abstandsregeln sollen dafür sorgen, das wir das Corona-Virus gemeinsam in den Griff bekommen. Dazu muss den Menschen auch die Chance gegeben werden, sie einzuhalten. „Beim Virus sitzen wir nicht alle in einem Boot: Besonders betroffen sind wieder die Schwächsten in der Gesellschaft, die in ihren aktuellen Situationen eben nicht die Möglichkeit haben, Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten“ erklärt Rieder.

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