Lichtwelle: Mehr Leistung für Homeoffice und Homeschooling

Heinz-Erich Schlingheider (Vertrieb, l.) und Geschäftsführer Gregor Jeken stellen die neuen Lichtwelle Produkte vor. Foto: Ria Garcia

Die Pandemie hat eins gezeigt: Wenn die Eltern im Homeoffice sitzen und bei den Kindern Homeschooling ansteht, dann entscheidet der passende Internetanschluss mit darüber, wie stressfrei das abläuft.

Seit 2017 bauen die Stadtwerke in Erkrath das Glasfasernetz aus. Beginnend mit den Gewerbegebieten, dicht gefolgt von den Schulen und Verwaltungsgebäuden, wird seit 2019 massiv das Privatkundengeschäft ausgebaut. Insgesamt sollen 150 Kabelverzweiger (KVZ) entstehen, zu denen dann jeweils ein KVZ-Gebiet gehört. 59 davon sind schon gebaut. Bis Ende 2024 soll ganz Erkrath mit Glasfaser versorgt sein. Den Ausbaustand können Bürger auf der Homepage der Lichtwelle Erkrath verfolgen. 17 Dieser KVZ-Gebiete sollen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. In den Jahren 2022 – 2024 folgen dann jährlich noch einmal je 24.

Von drei PoP-Standorten (PoP = Point of Presence) aus werden die Glasfaserleitungen angeschlossen. Die liegen am Ankerweg, an dem auch die Hauptverbindung aus Düsseldorf ankommt, am Bürgerhaus Hochdahl und in der Bachstraße. „Die Umspannanlage in der Bachstraße war vom Hochwasser betroffen, so dass Ausfälle gab“, berichtet Stadtwerke Geschäftsführer Gregor Jeken, dass auch die Stadtwerke Hochwasserschäden zu vermelden hatten. Inzwischen sind die Schäden behoben und die Anschlüsse laufen wieder störungsfrei.

Mit der Pandemie ist die Nachfrage aus Privathaushalten stark angestiegen

Während des Lockdowns ist die Nachfrage sprunghaft gestiegen. „Wenn plötzlich beide Eltern im Homeoffice sind und die Kinder gleichzeitig im Homeschooling Unterricht haben, kommen viele – vor allem herkömmliche Anschlüsse mit Kupferkabel – schnell an ihre Grenzen“, erklärt Heinz-Erich Schlingheider, der im Vertrieb und der Kundenberatung tätig ist. In vielen Gesprächen mit Kunden, die schon über einen Glasfaseranschluss verfügen, haben er und seine Kollegen die Wünsche aufgenommen. Plötzlich hat für viele die Upload-Geschwindigkeit eine viel größere Rolle gespielt. Entstanden sind aus diesen Gesprächen neue Produkte bei der Lichtwelle, die noch mehr auf die Kundenwünsche eingehen. Gab es bisher die Anschlüsse mit 50, 100 und 150 Mbits Download, gibt es ab sofort die Wahl zwischen 100, 250, 500 und 750 Mbits Download bei denen auch die Uploadgeschwindigkeiten (20, 75, 150 und 300 Mbits) angepasst wurden. Diese Raten halten auch gleichzeitigem Homeoffice und Homeschooling in Familien mit mehren Kindern stand. „Wir denken, dass die jetzigen Produkte der Nachfrage in den nächsten zwei bis drei Jahren gerecht werden. Wenn der Bedarf weiter steigt: Wir können noch mehr“, macht sich Gregor Jeken keine Sorgen den Kundenwünschen in den kommenden Jahren nicht gerecht werden zu können.

Nicht jeder braucht die höchsten Down- und Uploadraten. Damit jeder die zu ihm passende Leistung findet, machen Heinz-Erich Schlingheider und seine Kollegen auch Kundenbesuche, um vor Ort mit den Kunden das passende Leistungspaket zu finden. „Wichtig bei der Beratung ist natürlich auch immer Kunden darüber aufzuklären, dass für die höhere Leistung möglicherweise auch andere Computer angeschafft werden müssen“, erklärt Schlingheider. Es gilt also, die Wünsche zu erfassen und über technische Möglichkeiten aufzuklären. Den passenden Router zum Anschluss gibt es von den Stadtwerken. Wer aber in einem Einfamilienhaus überall guten WLAN-Empfang haben will, muss wissen welche WLAN-Verstärker er anschaffen sollte, damit es funktioniert.

Hohe Kundenzufriedenheit

„Bei uns kündigt keiner seinen Vertrag“, weiß Gregor Jeken um die hohe Kundenzufriedenheit. Liegt die Glasfaser einmal im Haus, dürfen sich die Kunden auf ungeteilte Leistung freuen. Anders als im Kupferkabelnetz, in dem die Leistung absinkt, wenn viele gleichzeitig aufs Netz zugreifen, haben Glasfaserkunden, eine Leitung für sich. „Wir legen in jeden Haushalt zwei Fasern. Sollte eine einmal defekt sein, kommt trotzdem garantiert die gewählte Leistung an“, erklärt Gregor Jeken. Auch in Mehrfamilienhäusern gehe man so vor. Bei zehn Parteien in einem Haus werden 20 Fasern ins Haus gelegt. Auch in Sachen Klimaschutz ist das Glasfasernetz dem Kupferkabelnetz weit voraus. Die Lichtwelle benötigt von der Einspeisestelle bis zur Haustüre keinen Strom. Der ‚Transport‘ erfolgt über Licht. Erst im Keller des Hauses am Netzabschlussgerät (ONT) wird das Licht wieder in elektrische Signale umgewandelt. „Unsere Kabelverzweiger funktionieren ohne Strom. Das ist ein passives Netz“, erklärt Jeken einen weiteren Vorteil der Glasfaseranschlüsse.

Stromkunden, die sich für einen Lichtwelle (Glasfaser) Anschluss interessieren, erhalten 5 Euro Rabatt auf ihr gewähltes Produkt. Wer bereits in der Ausbauphase eines KVZs einen Vertrag über ein Lichtwelleprodukt abschließt, erhält des Hausanschluss kostenfrei.

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1 Kommentar

  1. Die Kosten für die Lichtwelle sind nicht unerheblich und werden viele abschrecken. Darüber müsse die Stadtwerke nachdenken.

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