Lange Diskussion zur Neanderhöhe

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Neanderhöhe März 2021. Foto: RG

Im Haupt- und Finanzausschuss stand, wie zuvor schon im Ausschuss für Umwelt und Planung auch die Neanderhöhe auf der Tagesordnung.

Soll es weitergehende Untersuchungen auf möglich archäologische Funde aus der Steinzeit geben? Diese Frage wurde im Haupt- und Finanzausschuss unter dem Tagesordnungspunkt ‘Ergebnisse der archäologischen Untersuchung im Bereich Neanderhöhe’ erneut ausgiebig diskutiert. Ein in den Ausschuss für Umwelt und Planung eingebrachter Bürgerantrag, der die Untersuchung auch von möglichen Funden der Steinzeit fordert, kam ebenso noch einmal auf die Tagesordnung, wie auch der von der BmU geforderte Kompromiss, bei dem die U-förmige Erschließungsstraße diesbezüglich weitergehend untersucht werden sollte.

Die anschließende Abstimmung konnte auch im zweiten Anlauf keine Mehrheit für die beiden Anträge generieren. Grüne, BmU und Linke stimmten für den Bürgerantrag, die restlichen Fraktionen dagegen. Somit konnte der Bürgerantrag keine Mehrheit finden. Der BmU-Antrag fand ebensowenig eine Mehrheit, wie der Antrag die Beschlussfassung bis nach der zweiten archäogischen Untersuchung zu vertagen.

“Ich hoffe, dass der Rat die letzte Chance ergreift und sich hier anders entscheidet”, sagte uns Bernhard Osterwind von der BmU. “Wenn die SPD zu ihrem Wahlkampfversprechen die Neanderhöhe zu erhalten stehen würde, gäbe es für die Anträge eine Mehrheit. “

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